Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH

Nagold

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis zum 31.03.2022

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021/2022

I. Darstellung der Unternehmensgruppe

Geschäftszweck ist der Handel und weltweite Vertrieb von technischen Erzeugnissen aller Art, insbesondere elektronischer Bauelemente. Die Unternehmensgruppe vertreibt weltweit technische Erzeugnisse in folgenden Produktgruppen:

Active Components

Acoustics

Displays & Embedded Systems

Electromechanics

Radio Frequency & Components

Lighting Solutions

Passive Components

Power Supplies & Batteries

Sensors

Weiterhin werden verschiedene Dienstleistungen angeboten, die mit den oben genannten technischen Produkten in Zusammenhang stehen, um jegliche kundenspezifischen Anforderungen zu erreichen (z.B. Beratung, kundenspezifische Anpassungen u.a.). Die Unternehmensgruppe weist eine flache hierarchische Struktur auf.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Wirtschaftliche Entwicklung der Elektroindustrie

Die deutsche Elektroindustrie gibt sich laut ihres Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) in ihrem Konjunkturbarometer vom August 2022 zuversichtlich: „Die wertmäßigen Bestellungen in der deutschen Elektroindustrie haben sich im Juni 2022 nur noch leicht erhöht. Insgesamt stiegen sie um 0,5% gegenüber Vorjahr. Dabei fielen die Auftragseingänge aus dem Inland (-13,9%) fast genauso stark wie sie aus dem Ausland (+14,0%) zunahmen. Aus dem EURraum orderten im Juni 27,4% mehr als vor einem Jahr. Bei den Bestellungen aus Drittländern belief sich das Plus auf 6,7%.“ Weiter wird ausgeführt: „Im Gesamtzeitraum von Januar bis Juni 2022 haben die Auftragseingänge ihren entsprechenden Vorjahreswert um 12,7% übertroffen.“ (Quelle: www.zvei.org)

Somit kann insgesamt von einem zuversichtlich, positiven Marktumfeld gesprochen werden.

2. Entwicklung der Branche der Bauelemente-Distributoren

Der Fachverband Bauelemente Distribution e.V. (FBDi) sieht die Lage nach einer Veröffentlichung aus dem Mai 2022 wie folgt:

„Mit einem Umsatzwachstum von 51,1% auf 1,15 Milliarden EUR im ersten Quartal startete die deutsche Bauelemente-Distribution ins Jahr 2022. Nach einem von Knappheit und einem riesigen Auftragsboom getriebenen 2021 ist der Anstieg nicht wirklich überraschend. Die Entwicklung der Neuaufträge hat sich zwar verlangsamt, blieb aber mit 1,4 Milliarden EUR und einer Book-to-Bill-Rate von 1,21 auf einem sehr hohen Niveau.

Die Entwicklung in den einzelnen Produktbereichen verlief unterschiedlich: Während die Halbleiter um über 55% auf 770 Millionen EUR wuchsen, legten die Passiven Bauelemente „nur“ um 43% auf 140 Millionen EUR zu. Bei Elektromechanik inklusive der Steckverbinder stieg der Umsatz um 37,5% auf 146 Millionen EUR und bei Stromversorgung um 42% auf 44 Millionen EUR. Andere Produkte wie Displays und Sensoren wuchsen überproportional, nehmen aber einen kleineren Teil des Marktes ein. Am Gesamtumsatzkuchen hatten die Halbleiter einen Anteil von 67%, Passive und Elektromechanik von 12 bzw. 13%, Stromversorgungen von 4%, die restlichen 4 Prozent teilen sich Sensoren, Displays, Baugruppen & Systeme.

FBDi-Vorstandsvorsitzender Georg Steinberger: „Die extreme Auftragslage des letzten Jahres materialisiert sich nun in Umsatz, teils durch Mengenwachstum, teils durch Preiserhöhungen bedingt. Dass der Auftragseingang nach wie vor sehr hoch ist, deutet darauf hin, dass viele Kunden von andauernden strukturellen Knappheiten ausgehen und sich längerfristig absichern wollen.“ (Quelle: www.fbdi.de)

3. Umsatzentwicklung nach Absatzbranchen

Drei Absatzbereiche waren im GJ 2021 / 2022 für die Firmengruppe Endrich besonders wichtig. Sowohl im Bereich Automobilindustrie als auch in den Bereichen Bauelementebestücker und Kunden der Industrieelektronik konnte ein deutliches Umsatzwachstum erzielt werden. Insgesamt stieg der Umsatz aus dem Verkauf von Waren um 27,3% auf 125,5 Mio. EUR (Vorjahr 98,6 Mio. EUR).

4. Umsatzentwicklung nach Absatzmärkten

Weiterhin stellt die DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) den wichtigsten Absatzmarkt für die Firmengruppe dar. In dieser Regio wurden über 59% des Gesamtumsatzes abgewickelt. Weitere wichtige Absatzmärkte sind die Mitgliedsstaaten der EU sowie China, Großbritannien und Mexiko.

5. Vertrieb

Die aktuelle Vertriebsbüro Struktur wurde gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Weiter wird Deutschland, die Schweiz und Österreich (DACH-Region) durch einen jeweils eigenständigen Flächenvertrieb betreut und die anderen Länder in Europa entweder durch ein lokales Vertriebsteam oder über den Innendienst in Nagold.

6. Beschaffung

Die Firmengruppe Endrich bezieht ihre Waren weltweit von Lieferanten. Wichtigster Beschaffungsmarkt ist neben Japan mit 22,2 % noch Deutschland mit annähernd 20,8% des Gesamteinkaufvolumens. Weitere wichtige Beschaffungsmärkte sind die USA (11,1%), Taiwan (8,8%), Japan (12,2%) sowie die Volksrepublik China (7,7%). Wie im Vorjahr gab es im Berichtsjahr keine Probleme mit den Lieferketten. Der im Geschäftsjahr stark steigende Auftragseingang führte allerdings zu deutlich verlängerten Lieferzeiten. Weiterhin sind aufgrund knapper Transportkapazitäten und den weltweiten politischen und wirtschaftlichen Krisen die Frachtkosten deutlich angestiegen.

7. Investitionen

Im GJ 2021 / 2022 entstanden Investitionen in Höhe von 3 Mio. EUR. Diese erfolgten vor allem im Bereich der Software-Lizenzen, dem Kauf eines Grundstückes zur geplanten Erweiterung des Logistikzentrums sowie einer Kapitalerhöhung der Anteile an Endrich Bauelemente S.L. und dem Aktien-Kauf eines Schweizer Startup Unternehmens.

8. Personal

Im Berichtsjahr ist die Anzahl der Mitarbeiter mit 201 im Vergleich zum Vorjahr (198) gleichgeblieben. Die Personalkostenquote ist - bei gestiegenen Personalkosten und einem deutlichen Umsatzzuwachs - gegenüber dem Vorjahr um 1,6% auf 11,7% gesunken (Vorjahr: 13,3%). Für das nächste Jahr sind weitere gezielte Personalinvestitionen, v.a. im Vertrieb und Produktmanagement, geplant.

III. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Aufgrund von Zugängen und Abgängen in den Bereichen der immateriellen Vermögensgegenstände (131 TEUR), der materiellen Vermögensgegenstände (667 TEUR) und der Finanzanlagen (2.193 TEUR) sowie einer Jahresabschreibung in Höhe von 2.877 TEUR erhöhte sich das Anlagevermögen insgesamt um 173 TEUR. Die Anlagenintensität reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,5% auf 18,2% (Vorjahr: 20,7%).

Aufgrund des gestiegenen Umsatzvolumens und den Unsicherheiten in der Materialbeschaffung erhöhte sich das Vorratsvermögen zum Bilanzstichtag um 9,3 Mio. EUR auf 24,0 Mio. EUR. Dies entspricht einem Anteil von 36,7% (Vorjahr: 26,1%) der Bilanzsumme.

Die Kundenforderungen betrugen zum Bilanzstichtag 22,1 Mio. EUR und erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Mio. EUR. Diese Entwicklung ist stichtagsbedingt auf wieder steigende Umsätze zum Ende des Geschäftsjahres zurückzuführen. Auf Grund unseres straffen und intensiven Forderungsmanagements ist die Anzahl der Zahlungsausfälle der Höhe und der Anzahl nach weiterhin auf sehr geringem Niveau.

Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 28,5 Mio. EUR und entspricht etwa 43,7% der Bilanzsumme (Vorjahr: 46,0%).

Die Rückstellungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 2,7 Mio. EUR. Maßgeblich dafür waren die Erhöhung der Pensionsrückstellungen (0,8 Mio. EUR), die Erhöhung der Steuerrückstellungen (1,3 Mio. EUR) sowie die Erhöhung der Sonstigen Rückstellungen (0,6 Mio. EUR).

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich insgesamt um 3,7 Mio. EUR. Diese Differenz resultiert aus hauptsächlich aus den gestiegenen kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 3,6 Mio. EUR.

2. Finanzlage

Die Gesellschafter haben im Berichtsjahr keine Ausschüttung vorgenommen und damit weiter zur Stärkung der Eigenkapitalbasis und der Liquiditätslage beigetragen. Die Liquidität, bestehend aus Kassenbeständen, Guthaben bei Kreditinstituten und Wertpapieren des Umlaufvermögens, betrug zum Bilanzstichtag 5,6 Mio. EUR (Vorjahr 12,1 Mio. EUR).

Im Berichtsjahr wurden langfristige Bankdarlehen in Höhe von 0,7 Mio. EUR getilgt. Die Liquidität 1. Grades betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 23,7% und verringerte sich damit gegenüber dem Vorjahr (69,4%). Es bestehen zugesagte, aber nicht komplett beanspruchte Kreditlinien in Höhe von 6,9 Mio. EUR. Die Fremdwährungskurse des Schweizer-Franken, US-Dollar und Japanischem Yen entwickelten sich im Berichtsjahr leicht positiv, saldiert ergab sich ein Kursgewinn in Höhe von 0,2 Mio. EUR (Vorjahr: Kursverlust 0,2 Mio. EUR).

3. Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2021/22 entwickelte sich gut. Die jährlichen Umsätze erhöhten sich um 27,5% auf 126,3 Mio. EUR (Vorjahr: 99,1 Mio. EUR). Der Auftragsbestand zum 31. März 2022 entwickelte sich sehr erfreulich und beträgt etwa 119 Mio. EUR (Vorjahr: 102 Mio. EUR).

Auf Grund der Umsatzsteigerung wurde ein Jahresergebnis über Vorjahreshöhe von 2,2 Mio. EUR (Vorjahr 1,6 Mio. EUR) erzielt, welches in seiner absoluten Höhe und bezogen auf die Umsatzrentabilität zufriedenstellend ist. Die im Vorjahr prognostizierte Erhöhung des Ergebnisses konnte nur knapp über die Hälfte erzielt werden.

Der Rohertrag erhöhte sich um 5,6 Mio. EUR auf 25,3 Mio. EUR (Vorjahr: 19,7 Mio. EUR) und bezogen auf den Umsatz um 0,1% auf 20,0% (Vorjahr: 19,9%). Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 1,2 Mio. EUR auf 3,8 Mio. EUR (Vorjahr 2,6 Mio. EUR).

4. Wesentliche Ereignisse während des Geschäftsjahres

Die im Geschäftsjahr erworbenen Aktien an einem zukunftsträchtigen Start-up-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung hocheffizienter Photovoltaikmodule spezialisiert hat, wurden aufgrund der ab dem Geschäftsjahr 2023/2024 prognostizierten Umsatzerwartung in diesem Geschäftsjahr aus kaufmännischer Sicherheit fast vollständig abgeschrieben.

5. Wesentliche Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres

Wesentliche Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres waren nicht zu verzeichnen.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die Umsatzentwicklung wird sich im neuen Geschäftsjahr 2022/2023 verbessern. Der Auftragsbestand hat sich nach dem Lock down im vergangenen Geschäftsjahr erholt und steigt sowohl im Bereich der Automobilindustrie als auch im Bereich Bauelemente wieder an. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 rechnen wir trotz der teilweisen noch bestehenden Unsicherheiten der Frachtkapazitäten sowie der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der weltpolitischen Lage mit einem Gewinn. Bei einer geplanten Steigerung des Umsatzes um ca. 17% und den zur Mitte des Geschäftsjahres hin wieder leicht sinkenden Frachtkosten gehen wir von einer Ergebnissteigerung in Höhe von 33 % aus. Für das weitere Geschäftsjahr 2023/2024 ist weiterhin eine Umsatzsteigerung von ca. 14 % geplant.

2. Chancen- und Risikobericht

Im Rahmen des Risikomanagementsystems ermöglicht das aktuelle Berichtswesen eine nachvollziehbare Ermittlung von Ergebnis- und Verlusttreibern bezogen auf die jeweiligen Plan- und Vorjahreswerte. Bei Abweichungen werden Ursachenanalysen durchgeführt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Im Rahmen des laufenden Berichtswesens werden wichtige Kennzahlen analysiert und diskutiert. Anhand von Eskalationsmechanismen kann somit frühzeitig eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem aufgetretenen Problem ausgelöst und gegensteuernde Maßnahmen ergriffen werden.

Für die zukünftige Entwicklung gibt es verschiedene Chancen und Risiken, die sich wie folgt darstellen lassen:

Die Chancen sehen wir vor allem in der mengenmäßigen Ausweitung unseres Umsatzes mit den bestehenden Kunden. Hier wird ein Wachstum von ca. 17 % erwartet, was sich auch im 1. Halbjahr des neuen Geschäftsjahres deutlich zeigt. Von den einzelnen Geschäftsbereichen sind die Bereiche Aktive (Umsatzanteil 29%) und Passive Bauelemente (Umsatzanteil 18%) umsatzmäßig am stärksten.

Weitere Chancen liegen in einer konsequenten Verbreiterung der Kundenbasis und in einer starken Beratung mit Individualisierung von Produkten für einzelne Kunden oder Kunden-gruppen (Design In, Anbieten von Komponenten und eigenen IoT-Lösungen) sowie in der Aufnahme neuer Lieferanten mit technisch hochentwickelten Produkten.

Die extrem langwierigen Lieferzeiten bei der Beschaffung der Bauelemente aus Asien führten zu erschwerten Bedingungen im Rahmen der Disposition und Lagerbewirtschaftung, weshalb sich eine deutliche Erhöhung des Lagerbestandes nicht vermeiden ließ und ein zeitnaher Abbau nur langsam erfolgen kann. Diese Situation beinhaltet aus Liquiditätssicht ein größeres Risiko, da hohe Mengen an liquiden Mitteln im Lager gebunden sind.

Aufgrund sowohl der Disposition als auch Fakturierung in verschiedenen Fremdwährungen ergibt sich auch ein Risiko aus Kursschwankungen, das anhand von gezieltem Zahlungsmanagement in der Finanzbuchhaltung in der jeweiligen Fremdwährung versucht wird möglichst aufwandsneutral abzufangen.

Gewährleistungsrisiken werden neben den strengen QM-Prüfungen unserer Lieferanten durch eine adäquate Produkthaftpflichtversicherung abgedeckt, so dass nur noch ein überschaubares Restrisiko verbleibt.

Im Rahmen des gesamten Risikomanagements werden weiterhin regelmäßig die Marktentwicklung und die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken in den verschiedenen Produktbereichen analysiert und bewertet, um auf etwaige Abwärtstrends möglichst frühzeitig und flexibel mit geeigneten Maßnahmen reagieren zu können.

V. Beteiligungen

Zur Gruppe der Endrich Bauelemente gehört das Stammhaus Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH mit Sitz in Nagold und seine 100%ige Tochtergesellschaft Novitronic AG, Schweiz - welche ihrerseits Tochtergesellschaften (Novitronic GmbH in Deutschland, Endrich Ges.m.b.H in Österreich und Procommerce AG in der Schweiz) hat.

Ferner gehört zur Unternehmensgruppe die 96%ige Tochtergesellschaft Endrich Bauelemente S.L. in Barcelona, Spanien, sowie die Sun Electronic Industries Europe GmbH in Nagold, an der Endrich mit 40% und die Sun Corporation, Japan, mit 60% beteiligt sind und Endrich Electtronica SRL, Mailand. Endrich Bauelemente S.L. sowie die letztgenannte Gesellschaft Endrich Electtronica SRL sind momentan inaktiv.

Weiterhin voll konsolidiert wurde die Tochtergesellschaft Endrich (Changzhou) Electronics Co. Ltd., China, an der Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH mit 80% beteiligt ist. Die Inpaq Europe GmbH, Nagold (Joint Venture) wurde mit einer Quote von 81% in die Konsolidierung einbezogen.

Nagold, den 6. November 2023

Dr. Christiane Endrich

Konzernbilanz zum 31. März 2022

AKTIVSEITE

31.03.2022 31.03.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2,00 2,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 325.670,04 349.421,64
3. Geschäfts- oder Firmenwert 103.105,44 206.210,87
4. geleistete Anzahlungen 81.740,89 510.518,37 26.550,24 582.184,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.890.452,13 9.741.008,33
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 538.745,13 495.815,09
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 10.429.197,26 0,00 10.236.823,42
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 940.182,44 888.308,91
11.879.898,07 11.707.317,08
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 22.747.985,97 14.662.155,65
2. geleistete Anzahlungen 1.260.279,22 24.008.265,19 69.803,13 14.731.958,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 22.077.643,14 16.646.183,19
2. sonstige Vermögensgegenstände 764.656,35 22.842.299,49 940.389,37 17.586.572,56
III. Wertpapiere
1. sonstige Wertpapiere 80.231,94 240.498,02
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.565.346,63 11.870.088,69
52.496.143,25 44.429.118,05
C. Rechnungsabgrenzungsposten 214.196,84 144.633,11
D. Aktive latente Steuern 765.437,25 145.274,19
65.355.675,41 56.426.342,43

PASSIVSEITE

31.03.2022 31.03.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 10.000.000,00 6.000.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 3.831.310,10 3.831.310,10
III. Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung 1.008.521,71 634.713,56
IV. Gewinnvortrag 11.442.022,64 13.833.684,32
V. Konzernergebnis 2.192.419,59 1.608.338,32
VI. nicht beherrschende Anteile 69.352,75 28.543.626,79 49.480,39 25.957.526,69
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.876.163,30 7.094.223,99
2. Steuerrückstellungen 1.978.979,08 639.187,90
3. sonstige Rückstellungen 1.577.518,74 11.432.661,12 1.015.731,50 8.749.143,39
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.012.106,86 4.378.421,03
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 278.840,67 33.931,03
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.092.094,69 14.929.339,11
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.996.345,28 25.379.387,50 2.377.981,18 21.719.672,35
65.355.675,41 56.426.342,43

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. April 2021 bis 31. März 2022

2021/2022 2020/2021
1. Umsatzerlöse 126.303.041,79 99.073.138,16
2. sonstige betriebliche Erträge 2.272.508,21 2.612.286,14
- davon aus Währungsumrechnungen: € 1.293.633,08 (€ 1.347.455,52)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 100.910.970,88 79.298.834,70
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 103.570,08 101.014.540,96 89.954,94 79.388.789,64
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.768.408,33 10.470.301,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.033.500,18 2.673.617,65
- davon für Altersversorgung: € 1.017.756,51 (€ 904.411,37) 14.801.908,51 13.143.918,67
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 770.483,22 771.973,06
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen übersteigen 132.772,94 903.256,16 0,00 771.973,06
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.970.054,58 5.772.676,73
- davon aus Währungsumrechnungen: € 1.095.518,65 (€ 1.571.146,08)
- davon aus der Anwendung der Übergangsvorschriften BilMoG: € 8.235,00 (€ 8.235,00)
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 5.769,32 5.112,16
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.778,77 23.696,10
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 2.119.482,05 25.617,72
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 264.250,65 278.258,71
- davon aus Abzinsung von Rückstellungen: € 180.890,00 (€ 189.186,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.276.563,27 655.852,83
12. Ergebnis nach Steuern 2.248.041,91 1.677.145,20
13. sonstige Steuern 41.209,68 50.164,76
14. Konzernjahresüberschuss 2.206.832,23 1.626.980,44
15. auf andere Gesellschafter entfallender Gewinnanteil 14.412,64 18.642,12
16. Konzernergebnis 2.192.419,59 1.608.338,32

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021/2022

der Endrich Bauelemente Vertriebs-GmbH, Nagold

Sitz der Gesellschaft: Nagold

Amtsgericht Stuttgart, Handelsregisternummer: HRB 340213

A. Allgemeine Angaben

Die Konzernrechnungslegungspflicht der Muttergesellschaft ergibt sich aus § 290 i. V. m. § 297 Abs. 1 HGB. Das Mutterunternehmen ist gemäß §§ 316 ff. HGB zur Prüfung des Konzernabschlusses verpflichtet.

Der Konzernabschluss der Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH wurde in Euro aufgestellt. Beträge in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassa-Mittelkurs zum Bilanzstichtag in Euro umgerechnet.

B. Konsolidierungskreis

In den Konsolidierungskreis wurden folgende Gesellschaften nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen:

Bezeichnung Sitz Anteil
Novitronic AG Zürich/Schweiz 100 %
Endrich Bauelemente S.L. Barcelona/Spanien 100 %
Endrich Elettronica SRL Mailand/Italien 100 %
Novitronic GmbH Nagold/Deutschland 100 %
Endrich Ges.m.b.H Gmunden/Österreich 100 %
Procommerce AG Zürich/Schweiz 100 %
Endrich (Changhzou) Electronics Co., Ltd. Changhzou/China 80 %
Folgende Gesellschaft wurde nach den Regeln der Quotenkonsolidierung in den Konsolidierungskreis einbezogen:
SUN Electronic Industries Europe GmbH Nagold/Deutschland 40 %
Inpaq Europe GmbH Nagold/Deutschland 81 %

Erleichterungen im Zusammenhang mit dem Einbezug in den Konsolidierungskreis gemäß § 296 HGB wurden nicht in Anspruch genommen.

C. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

Konsolidierungsstichtag und Methodenänderung

Der Konsolidierungsstichtag ist für alle Unternehmen der 31. März 2022.

Kapitalkonsolidierung und Methodenänderung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB zu Buchwerten. Die Konsolidierung der Tochtergesellschaften erfolgte gemäß § 300 Abs. 1 HGB nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung mit Ausnahme der Beteiligungen (Joint Venture) an der Inpaq Europe GmbH sowie der SUN Electronic Industries Europe GmbH, die gemäß § 310 Abs. 1 HGB nach den Grundsätzen der Quotenkonsolidierung konsolidiert wurden. Bei der Kapitalkonsolidierung wurden die Anschaffungswerte der Tochterunternehmen mit den auf sie entfallenden Eigenkapitalanteilen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung verrechnet.

Schuldenkonsolidierung

Die Schuldenkonsolidierung erfolgte gemäß § 303 HGB. Es wurden alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzernunternehmen herausgerechnet.

Zwischenergebniskonsolidierung

Gewinne, die durch Veräußerungen innerhalb des Konzernkreises entstanden sind, wurden - sofern sie von wesentlicher Bedeutung waren - im Rahmen der Zwischengewinneliminierung gemäß § 304 HGB bereinigt.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden gemäß § 305 HGB die zwischen den Konzernunternehmen entstandenen Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet.

Steuerabgrenzung

Gemäß § 306 HGB werden latente Steuern gebildet, wenn bei Konsolidierungsmaßnahmen Differenzen auftreten zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen und sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen werden.

Die Bilanzstichtage der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entsprechen dem Konzernabschlussstichtag (31. März).

Währungsumrechnung

In den Einzelabschlüssen der konsolidierten Gesellschaften werden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Zum Bilanzstichtag werden Verluste aus Kursänderungen stets berücksichtigt, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger.

Die Jahresabschlüsse ausländischer Konzerngesellschaften werden gemäß § 308a HGB in Euro umgerechnet. Vermögenswerte und Schulden werden deshalb zum Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet - Aufwendungen und Erträge zum Jahresdurchschnittskurs.

Die sich ergebenden Unterschiedsbeträge werden im Konzerneigenkapital gesondert als "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Scheiden Konzernunternehmen aus dem Konsolidierungskreis aus, wird die betreffende Währungsumrechnungsdifferenz erfolgswirksam aufgelöst.

Im Übrigen wurde der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden und der Währungsumrechnung beachtet.

D. Angaben zum Konzernabschluss

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgte gemäß § 266 i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 Abs. 2 i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB gegliedert. Die Gliederung folgt den Ausweisvorschriften für große Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB.

Soweit die Bewertung einzelner Posten in den Jahresabschlüssen der Konzernunternehmen von der des Mutterunternehmens abwich, erfolgte - soweit dies von wesentlicher Bedeutung war - eine entsprechende Anpassung gemäß § 308 HGB. Abweichungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Verhältnis zum Vorjahr - mit Ausnahme der vollen Kapitalkonsolidierung der Beteiligung an der Endrich (Changhzou) Electronics Co. Ltd. - lagen nicht vor.

Die Aktiv- und Passivposten einer auf fremde Währung lautenden Bilanz wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umgerechnet wurde, zum Devisenkassa-Mittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden zum Durchschnittskurs des Geschäftsjahres in Euro umgerechnet.

Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet und bilanziert. Es kam bei Neuanlagen im Geschäftsjahr die lineare Abschreibungsmethode bei den Sachanlagen zur Anwendung. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wurde sachgerecht geschätzt.

Die bei der Erstkonsolidierung entstandenen aktiven und passiven Unterschiedsbeträge wurden miteinander verrechnet und in einem entgeltlich erworbenen Firmenwert ausgewiesen. Dieser wird planmäßig über die Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Es wird davon ausgegangen, dass die Firmenwerte nach 15 Jahren wirtschaftlich entwertet sind.

Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen wurden pro rata temporis abgeschrieben.

Die im Geschäftsjahr zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden vollständig abgeschrieben. Es wurde unterstellt, dass im Jahr des Zugangs sofort wieder der Abgang erfolgte.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Umlaufvermögen

Vorräte wurden mit Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde Rechnung getragen.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Wertpapiere sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert bzw. Barwert angesetzt.

Die Umrechnung der Forderungen in fremder Währung erfolgte mit dem Devisenkassa-Mittelkurs am Bilanzstichtag. Die Risiken im Forderungsbestand wurden angemessen berücksichtigt. Für das latente Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Einzelwertberichtigungen wurden hinsichtlich der zweifelhaften Forderungen vorgenommen.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen, wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet.

Schulden

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

Die Verbindlichkeiten wurden ebenfalls mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Umrechnung der Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgte mit dem Devisenkassa-Mittelkurs am Bilanzstichtag.

Latente Steuer

Im Konzern ergaben sich folgende steuerliche Latenzen:

Geschäftsjahr Vorjahr
Aktive Steuerlatenz aus Einzelabschlüssen mit einem durchschnittlichen Steuersatz von 29 % aus Vorräten, sonstigen Vermögensgegenständen, liquiden Mitteln, Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 4.389 TEUR 3.572
Passive Steuerlatenz aus Einzelabschlüssen mit einem durchschnittlichen Steuersatz von 29 % aus Anlagevermögen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR ./. 579 TEUR ./. 623
daraus latente Steuern 29 % TEUR 1.105 TEUR 855
Aktive Steuerlatenz aus Einzelabschlüssen mit einem durchschnittlichen Steuersatz von 25% aus Anlagevermögen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus liquiden Mitteln TEUR 4 TEUR 12
Passive Steuerlatenz aus Einzelabschlüssen mit einem durchschnittlichen Steuersatz von 25% aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR ./. 1 TEUR ./. 2
daraus latente Steuer 25% TEUR 1 TEUR 3
Aktive Steuerlatenz aus Einzelabschlüssen mit einem durchschnittlichen Steuersatz von 20 % aus Vorräten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 0 TEUR ./. 0
Passive Steuerlatenz aus Einzelabschlüssen mit einem durchschnittlichen Steuersatz von 20 % aus Vorräten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR./. 1.521 TEUR./. 3.357
daraus latente Steuern 20 % TEUR ./. 304 TEUR ./. 671
Aktive Steuerlatenz auf Konzernebene aus Anlagevermögen, Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 13 TEUR 58
Passive Steuerlatenz auf Konzernebene aus der Abschreibung des Firmenwertes, aus Forderungen, liquiden Mitteln und Verbindlichkeiten TEUR ./. 148 TEUR ./. 213
daraus latente Steuern 27 % TEUR ./. 36 TEUR ./. 42
Summe aktiver und passiver latenter Steuern insgesamt TEUR 766 TEUR 145

Auf Konzernebene wurde der durchschnittliche Steuersatz mit 27 % (Vorjahr 27 %) ermittelt.

Angaben zu einzelnen Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Der Anlagenspiegel nach § 268 Abs. 2 i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB ist als Anlage diesem Anhang beigefügt.

Von dem Wahlrecht des § 248 Abs. 1 HGB zur Aktivierung von selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen wurde Gebrauch gemacht.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 4) enthalten. Weiterhin sind in dieser Position Forderungen gegen Gesellschafter enthalten. Es handelt sich um Darlehens - und Verrechnungskonten in Höhe von TEUR 125 (Vorjahr TEUR 111).

Die in den Rückstellungen enthaltenen Pensionsverpflichtungen sind nach den Bestimmungen des § 253 Abs. 2 HGB n.F. i. V. m. Art. 75 Abs. 6 EGHGB bewertet worden.

Die Rückstellungen für Pensionen sind nach den anerkannten Grundsätzen mittels "Projected-United-Credit-Methode" errechnet.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden unter Zugrundelegung der „Richttafeln 2018 G (RT 2018 G)“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck, eines Rechnungszinssatzes von 1,81 % (Vorjahr 2,19 %), einer Gehaltsdynamik von 2,00 %, einer Rentendynamik von 1,00 % sowie einer durchschnittlichen Fluktuationsrate von 0,88 % ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Ausweis der Erfolgsauswirkung aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung erfolgt unter der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen". Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. März 2022 EUR 876.488,00 und ist mit einer Ausschüttungssperre belegt. Der Betrag setzt sich wie folgt zusammen:

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Pensionsverpflichtungen TEUR 9.073 TEUR 8.200
2. Ansprüche aus Verpfändungen ./. 1.197 ./. 1.106
3. Passiver Unterschiedsbetrag TEUR 7.876 TEUR 7.094

Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Rückstellungen für ausstehende Urlaubsansprüche, Tantieme, Verkaufsboni Arbeitnehmer und ähnliches sowie Gewährleistungen.

Im Posten sonstige Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.000 (Vorjahr: TEUR 1.221) enthalten.

Die Restlaufzeiten sowie die Besicherung der Verbindlichkeiten sind aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem zu erwartenden und dem tatsächlichen Steueraufwand setzt sich wie folgt zusammen:

Tatsächlicher Steueraufwand TEUR 1.277
Aufwand für Vorjahre ./. 10
Ertrag aus unterschiedlichen Steuersätzen im Konzern ./. 620
Steuererstattungen für Vorjahre bzw. Auflösung Rückstellung 0
Erwarteter Steueraufwand bei Steuerquote von 30 % TEUR 647

E. Zusätzliche Angaben

Für Leasing- und Mietvertragsverpflichtungen unbeweglicher und beweglicher Anlagegüter bestehen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.465 (Vorjahr: TEUR 1.630).

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2021/22 gliedern sich wie folgt auf:

Inländische Konzernunternehmen TEUR 110.370 87 %
Ausländische Konzernunternehmen 15.933 13 %
TEUR 126.303 100 %

Personalkosten

Es wurden gemäß § 246 Abs. 2 HGB Aufwendungen und Erträge in Höhe von TEUR 24 saldiert.

Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

Aufwendungen aus der Bewertung des beizulegenden Zeitwertes nach § 285 Nr. 25 HGB wurden in Höhe von TEUR 2.119 in den Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens ausgewiesen. Die Novitronic AG hat im Geschäftsjahr 5.000 Namensaktien eines Start-up-Unternehmens erworben, welches sich auf die Entwicklung und Herstellung hocheffizienter Photovoltaikmodule spezialisiert hat. Alle entwickelten Technologien wurden bzw. werden patentiert und zukunftsträchtige Verträge u.a. mit der Automobilindustrie geschlossen. Die ersten Umsätze werden im Geschäftsjahr 2023/24 erwartet.

Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 201 Arbeitnehmer beschäftigt. Sie teilten sich wie folgt auf:

gewerbliche Mitarbeiter 23
angestellte Mitarbeiter 178

Das Gesamthonorar der Abschlussprüfer des Konzernabschlusses beträgt für das Geschäftsjahr TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 109).

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss der Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH zum 31. März 2022 in Höhe von EUR 2.574.333,10 zuzüglich des Gewinnvortrags zum 31. März 2021 in Höhe von EUR 11.284.852,67, insgesamt somit EUR 13.859.185,77, soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Gesellschaftsorgan

Geschäftsführer des Mutterunternehmens war im Berichtsjahr 2021/2022:

Dr. Christiane Endrich, Diplom-Biologin

Nagold, den 6. November 2023

Dr. Christiane Endrich

Konzern-Anlagespiegel zum 31. März 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.04.2021 Kurs Diff. EBW Anpass. und GuV Kurs Zugänge
EUR EUR EUR
I. Immat. Vermögensg.
Lizenzen selbsterstellt 83.580,61 0,00 0,00
Lizenzen erworben 1.987.835,08 1.529,61 52.164,12
Gel. Anzahlungen Imm.VG 26.550,24 0,00 79.175,60
Firmenwert 1.783.698,06 0,00 0,00
3.881.663,99 1.529,61 131.339,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke,... 14.318.194,36 0,00 494.282,80
2. Andere Anlagen, BGA 2.923.679,95 6.635,33 272.874,95
3. Gel. Anzahlungen, AIB 0,00 0,00 0,00
17.241.874,31 6.635,33 767.157,75
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des AV 888.308,91 -34.138,79 2.192.768,74
22.011.847,21 -25.973,85 3.091.266,21
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abgänge Umbuchungen 31.03.2022
EUR EUR EUR
I. Immat. Vermögensg.
Lizenzen selbsterstellt 0,00 0,00 83.580,61
Lizenzen erworben 0,00 23.984,95 2.065.513,76
Gel. Anzahlungen Imm.VG 0,00 -23.984,95 81.740,89
Firmenwert 0,00 0,00 1.783.698,06
0,00 0,00 4.014.533,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke,... 0,00 0,00 14.812.477,16
2. Andere Anlagen, BGA 99.824,31 0,00 3.103.365,93
3. Gel. Anzahlungen, AIB 0,00 0,00 0,00
99.824,31 0,00 17.915.843,09
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des AV 0,00 0,00 3.046.938,86
99.824,31 0,00 24.977.315,27
Kumulierte Abschreibungen
01.04.2021 Zugänge Abgänge 31.03.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immat. Vermögensg.
Lizenzen selbsterstellt 83.578,61 0,00 0,00 83.578,61
Lizenzen erworben 1.638.413,44 101.430,28 0,00 1.739.843,72
Gel. Anzahlungen Imm.VG 0,00 0,00 0,00 0,00
Firmenwert 1.577.487,20 103.105,43 0,00 1.680.592,63
3.299.479,25 204.535,71 0,00 3.504.014,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke,... 4.577.186,03 344.839,00 0,00 4.922.025,03
2. Andere Anlagen, BGA 2.427.864,86 221.108,51 84.352,57 2.564.620,80
3. Gel. Anzahlungen, AIB 0,00 0,00 0,00 0,00
7.005.050,89 565.947,51 84.352,57 7.486.645,83
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des AV 0,00 2.106.756,42 0,00 2.106.756,42
10.304.530,14 2.877.239,64 84.352,57 13.097.417,21
Buchwerte
01.04.2021 31.03.2022
EUR EUR
I. Immat. Vermögensg.
Lizenzen selbsterstellt 2,00 2,00
Lizenzen erworben 349.421,64 325.670,04
Gel. Anzahlungen Imm.VG 26.550,24 81.740,89
Firmenwert 206.210,87 103.105,44
582.184,75 510.518,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke,... 9.741.008,33 9.890.452,13
2. Andere Anlagen, BGA 495.815,09 538.745,13
3. Gel. Anzahlungen, AIB 0,00 0,00
10.236.823,42 10.429.197,26
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des AV 888.308,91 940.182,44
11.707.317,08 11.879.898,07

Konzern-Verbindlichkeitenspiegel zum 31. März 2022

Verbindlichkeiten § 285 Nr. 2 HGB Gesamtbetrag mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr § 268 Abs. 5 HGB von 1 - 5 Jahren von mehr als fünf Jahren § 285 Nr. 1a HGB
1. gegenüber Kreditinstituten 8.012.106,86 4.512.126,86 3.333.360,00 166.620,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 278.840,67 278.840,67 0,00 0,00
3. aus Lieferungen und Leistungen 15.092.094,69 15.092.094,69 0,00 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.996.345,28 1.996.345,28 0,00 0,00
davon gegenüber Gesellschaftern (999.924,67) (999.924,67)
davon aus Steuern (592.839,41) (592.839,41)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (68.140,32) (68.140,32)
25.379.387,50 21.879.407,50 3.333.360,00 166.620,00
Verbindlichkeiten § 285 Nr. 2 HGB Gesicherte Beträge § 285 Nr. 1b HGB Art und Form der Sicherheit § 285 Nr. 1b HGB
1. gegenüber Kreditinstituten 6.000.000,00 Grundschulden etc.
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 keine
3. aus Lieferungen und Leistungen 0,00 übliche Eigentumsvorbehalte vorhanden
4. sonstige Verbindlichkeiten 0,00 keine
davon gegenüber Gesellschaftern
davon aus Steuern
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
6.000.000,00

Konzernkapitalflussrechnung zum 31. März 2022

2021/2022 2020/2021
T€ T€
Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis 2.207 1.627
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.877 772
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen (o. Steuerrückstellungen) 1.343 981
sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 77 0
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -14.602 -864
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 26 632
Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 -5
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) 247 60
Steueraufwand aus Einkommen und Ertrag lt. GuV (+) 1.277 656
Gezahlte Steuern aus Einkommen und Ertrag (-) -557 -551
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -7.105 3.308
Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens 15 14
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -131 -224
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -767 -194
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -2.193 -114
Erhaltene Zinsen 17 29
Cashflow aus Investitionstätigkeit -3.059 489
Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten 3.633 -667
Gezahlte Zinsen -83 -89
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 3.550 -756
Veränderung des Finanzmittelfonds -6.614 2.063
Wechselkurs- und konsolidierungskreisbedingte Änderungen 148 -307 *)
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 12.111 10.355
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 5.645 12.111
2021/2022 2020/2021
T€ T€
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Schecks, Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten *) 5.565 11.870
sonstige Wertpapiere 80 241
5.645 12.111
31.03.2022
*) Wechselkurs- und konsolidierungskreisbedingte Änderungen 148.325,62
Kursdifferenzen Anlagenbuchhaltung -25.974,03
Erträge aus Kursdifferenzen (#26600) 1.293.633,08
Aufwand aus Kursdifferenzen (#21500) -1.095.518,65
Kursanpassung Endrich China EB Wert -23.814,78

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. März 2022

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Rücklagen
Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen
Stammkapital Summe andere Gewinnrücklagen Summe
Stand am 31. März 2021 6.000.000,00 6.000.000,00 3.831.310,10 3.831.310,10
Umbuchung in Gewinnvortrag
Einstellung in Rücklagen 4.000.000,00 4.000.000,00
Entnahme aus Rücklagen 4.000.000,00 4.000.000,00 -4.000.000,00 -4.000.000,00
Währungsumrechnung
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
Stand am 31. März 2022 10.000.000,00 10.000.000,00 3.831.310,10 3.831.310,10
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag/ Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss/ fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
Stand am 31. März 2021 634.713,56 13.833.684,32 1.608.338,32 25.908.046,30
Umbuchung in Gewinnvortrag 1.608.338,32 -1.608.338,32 0,00
Einstellung in Rücklagen -4.000.000,00 0,00
Entnahme aus Rücklagen
Währungsumrechnung 373.808,15 373.808,15
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 2.192.419,59 2.192.419,59
Stand am 31. März 2022 1.008.521,71 11.442.022,64 2.192.419,59 28.474.274,04
Nicht beherrschte Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne / Verluste Summe
Stand am 31. März 2021 29.842,54 995,73 18.642,12 49.480,39
Umbuchung in Gewinnvortrag 0,00
Einstellung in Rücklagen 0,00
Entnahme aus Rücklagen 0,00
Währungsumrechnung 5.459,72 5.459,72
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 14.412,64 14.412,64
Stand am 31. März 2022 29.842,54 6.455,45 33.054,76 69.352,75
Konzerneigenkapital
Summe
Stand am 31. März 2021 25.957.526,69
Umbuchung in Gewinnvortrag 0,00
Einstellung in Rücklagen 0,00
Entnahme aus Rücklagen 0,00
Währungsumrechnung 379.267,87
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 2.206.832,23
Stand am 31. März 2022 28.543.626,79

Es bestehen Ausschüttungssperren gem. § 253 Abs. 6 sowie § 246 Abs. 2 HGB in Höhe von insgesamt EUR 868.407,00

Das ausschüttbare Eigenkapital der Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH beträgt EUR 12.990.778,77

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss des Mutterunternehmens wurde am 09.11.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH, Nagold

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der

Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH, Nagold,

und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH, Nagold, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. März 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grunds- ätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter "https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie" eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

Ditzingen bei Stuttgart, den 6. November 2023

"WIRTSCHAFTSPRÜFUNG" Treuhand-, Revisions- und Unternehmens-Beratungsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
und Steuerberatungsgesellschaft

Hans-Joachim Oettinger, Wirtschaftsprüfer

Katja Bäthge, Wirtschaftsprüfer