Lohmann GmbH & Co. KG

Neuwied

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

Wirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft wuchs in 2021 gegenüber dem Krisenjahr 2020 um 5,9 %. Dabei war das Geschäftsjahr wie das Vorjahr geprägt von der Covid-19-Pandemie, wenngleich die Infektionswellen in ihren negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft deutlich schwächer waren als die des vorangegangenen Jahres. Während sich die westliche Hemisphäre nach und nach öffnete und Corona-bedingte Restriktionen zurückfuhr, blieb der chinesische Wirtschaftsraum weitestgehend geschlossen. Herausforderungen bei der Materialversorgung und steigende Weltmarktpreise für Rohstoffe und Transportkapazitäten waren insbesondere in der zweiten Jahreshälfte prägend.

Unter diesen Umständen entwickelte sich auch das Marktumfeld der Lohmann Gruppe äußerst unterschiedlich. Auf der einen Seite hat die schwierige Versorgungslage zu Ertragseinbußen und geringerem Wachstum bei Lohmann geführt, auf der anderen Seite konnten neue Geschäftschancen gezielt genutzt werden, sodass für das Geschäftsjahr insgesamt ein deutliches Wachstum erzielt werden konnte.

Geschäftsverlauf

Die Lohmann Gruppe hat im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 721,0 Mio. € erzielt gegenüber einem Vorjahresumsatz von 668,7 Mio. €. Dies entspricht einem Wachstum von 52,3 Mio. € oder 7,8 %. Dabei haben sich die beiden Unternehmensbereiche der Lohmann Gruppe wie folgt entwickelt:

Der Unternehmensbereich Tape umfasst die beiden Business Units Technical Products und Hygiene. Er zeichnet sich durch seine hohe Wertschöpfungstiefe aus und liefert Produkte für eine Vielzahl von industriellen Anwendungen. Der Bereich erwirtschaftete einen Umsatz von 347,7 Mio. € und wuchs damit um 47,6 Mio. €. Dies entspricht 15,9 %.

In der Business Unit Technical Products haben alle Regionen prozentual zweistellige Zuwachsraten beim Umsatz erzielen können. Im ersten Halbjahr wurden in mehreren Monaten Rekordumsätze erzielt. Dazu beigetragen hat das pandemiebedingte Geschäft mit Covid-19-Schnelltests in den USA, welches bereits im Vorjahr positive Effekte auf die Umsatzentwicklung hatte. Dieses Geschäft in Verbindung mit einer sehr robusten Auftragsentwicklung bei den Standardsortimenten führten zu einem Umsatzplus von 22,0 % in der Business Unit.

Die Business Unit Hygiene konnte dieser positiven Entwicklung nicht folgen. Mit einem leichten Umsatzrückgang von 2,0 % stellte sich das Jahr 2021 regional uneinheitlich dar. Während die Region Americas einen zweistelligen Umsatzzuwachs verbuchen konnte, fiel das Geschäft in Europa hinter dem Vorjahr zurück. Der Auftragseingang hat sich indes im vierten Quartal 2021 stabilisiert, dies konnte aber den Umsatzrückgang für das Jahr insgesamt nicht verhindern.

Der Unternehmensbereich Medical umfasst den Teilkonzern Lohmann & Rauscher. Mit einem konsolidierten Umsatz von 373,4 Mio. € ist der Bereich um 4,8 Mio. € oder 1,3 % gewachsen. Der Medical-Bereich von Lohmann zeigte sich in 2021 robust. Die hohen Wachstumsraten des Vorjahres konnten zwar nicht wiederholt werden, dafür ist es gelungen, das durch Pandemiegeschäft geprägte hohe Umsatzniveau des Vorjahres zu stabilisieren und wieder vermehrt Standardsortiment zu vertreiben.

Ertragslage

Der Umsatz konnte in beiden Unternehmensbereichen auf insgesamt 721,0 Mio. € gesteigert werden, dies entspricht einer Steigerung von 52,3 Mio. € bzw. 7,8 % gegenüber dem Vorjahr.

Der Bestand an unfertigen und fertigen Erzeugnissen hat sich um weitere 10,3 Mio. € erhöht, nach einem Anstieg um 4,2 Mio. € im Vorjahr. Die Summe der sonstigen betrieblichen Erträge und aktivierten Eigenleistungen beträgt im Berichtsjahr 13,0 Mio. € nach 15,0 Mio. € im Vorjahr. Somit beträgt die Gesamtleistung 744,3 Mio. € und ist um 56,4 Mio. € bzw. 8,2 % höher als im Vorjahr.

Nach Abzug des Materialaufwands von 365,2 Mio. € verbleibt eine Rohmarge von 379,1 Mio. €, die damit im Vergleich zum Vorjahr um 11,0 Mio. € gesteigert werden konnte. Die Materialquote in Relation zur Gesamtleistung beträgt 49,1 % nach 46,5 % im Vorjahr.

Der Personalaufwand beträgt 208,4 Mio. € und ist damit um 15,5 Mio. € höher als im Vorjahr. Die Abschreibungen sind um 0,7 Mio. € von 22,5 auf 23,2 Mio. € gestiegen. Der sonstige betriebliche Aufwand liegt mit 109,0 Mio. € um 3,2 % oder 3,2 Mio. € über dem des Vorjahres. Das Finanzergebnis ist um 0,5 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und führt insgesamt zu einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 38,8 Mio. €. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 4,8 Mio. €.

Die Ertragsteuern sind um 3,1 Mio. € auf 11,2 Mio. € gesunken, während die sonstigen Steuern nahezu auf gleichem Niveau sind. Daraus resultiert schließlich ein Jahresüberschuss in Höhe von 26,8 Mio. €, der damit um 1,5 Mio. € unter dem des Vorjahres liegt.

Vermögenslage

Mit 519,8 Mio. € ist die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr (496,8 Mio. €) um 23,0 Mio. € bzw. 4,6 % gestiegen.

Das Anlagevermögen beträgt 173,0 Mio. € und liegt damit um 8,4 Mio. € oder 5,1 % über dem des Vorjahres. Die immateriellen Vermögensgegenstände haben sich um 0,6 Mio. € erhöht. Ebenso sind die Finanzanlagen um 1,1 Mio. € gestiegen. Die Sachanlagen sind um 6,7 Mio. € gestiegen.

Das Umlaufvermögen hat sich um 15,4 Mio. € auf 330,8 Mio. € erhöht. Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr von 117,4 Mio. € auf 133,9 Mio. € um 16,5 Mio. € angewachsen, ebenso wie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sich um 5,3 Mio. € auf 110,7 Mio. € erhöht haben. Die Forderungen gegenüber beteiligten Unternehmen sind um 0,8 Mio. € gesunken, während die sonstigen Vermögensgegenstände um 9,6 Mio. € auf 31,7 Mio. € gestiegen sind. Die Bankguthaben und Wertpapiere betrugen am Jahresende zusammen 52,6 Mio. € und liegen damit 15,2 Mio. € unter dem Vorjahr.

Die Rechnungsabgrenzungsposten weisen stabil einen Betrag von 2,6 Mio. € aus. Die aktiven latenten Steuern liegen mit 13,3 Mio. € um 0,8 Mio. € unter dem Vorjahr.

Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 23,6 Mio. € auf 306,5 Mio. € erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 59,0 % nach 56,9 % im Vorjahr. Die Rückstellungen sind mit 105,5 Mio. € um 4,5 Mio. € höher als im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten haben sich um 5,4 Mio. € auf 105,7 Mio. € verringert und die Rechnungsabgrenzungsposten liegen auf Vorjahresniveau. Die passiven latenten Steuern sind um 0,3 Mio. € auf 1,9 Mio. € gestiegen.

Finanzlage

Die Finanz- und Liquiditätslage der Lohmann Gruppe stellt sich weiterhin solide dar. Die liquiden Mittel betrugen am Jahresende 52,6 Mio. € und lagen damit um 15,2 Mio. € unter dem Vorjahr. Gleichzeitig sind die Bankverbindlichkeiten um 3,0 Mio. € auf 20,8 Mio. € gesunken.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 23,9 Mio. € und ist damit um 17,4 Mio. € niedriger als im Vorjahr. Bei einem relativ stabilen Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr mit 26,8 Mio. € wirken sich die Zunahme der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als auch die Zunahme der sonstigen Vermögensgegenstände Cashflow mindernd aus. Nach Abzug des gegenüber dem Vorjahr erhöhten Cashflow aus der Investitionstätigkeit von - 27,8 Mio. € (Vorjahr - 31,2 Mio. €) verbleibt ein Free Cashflow von - 3,8 Mio. € (Vorjahr 10,4 Mio. €). Unter Berücksichtigung des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit von - 15,5 Mio. € (Vorjahr 5,3 Mio. €) und einer Erhöhung um 4,2 Mio. € aufgrund wechselkursbedingter Änderungen ergibt sich insgesamt eine Verringerung des Finanzmittelfonds um 15,2 Mio. € von 67,7 Mio. € auf 52,6 Mio. €.

Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2021 insgesamt 29,3 Mio. € und die Abschreibungen 23,2 Mio. €. Von den Investitionen entfielen 21,7 Mio. € auf das Sachanlagevermögen bei Abschreibungen von 17,8 Mio. €. Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände wurden in Höhe von 6,1 Mio. € (davon Firmenwert 3,1 Mio. €) getätigt, denen Abschreibungen von 5,5 Mio. € gegenüberstehen.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres in der Lohmann Gruppe beschäftigten Arbeitnehmer betrug 7.082 ohne Geschäftsführung und Auszubildende im Vergleich zu durchschnittlich 7.006 Mitarbeitern im Vorjahr.

Lohmann beschäftigte im Durchschnitt 1.741 Mitarbeiter im Vergleich zu 1.804 im Vorjahr. Bei Lohmann & Rauscher betrug der Belegschaftsstand im Jahresdurchschnitt 5.341 Arbeitnehmer gegenüber 5.202 im Vorjahr.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen bedanken. Ohne ihren engagierten Einsatz und ihre Unterstützung im vergangenen Jahr wären die erzielten Ergebnisse nicht möglich gewesen.

Innovation, Produkt- und Technologieentwicklung

Unternehmensbereich Tape

Die Funktion Produktentwicklung/Research and Development (R&D) hat sich 2021 an drei Schwerpunkten orientiert, die Lohmann in Zukunft, auch im Hinblick auf Marktpotenziale und Umweltfragen (Nachhaltigkeit), prägen sollen:

1)

Entwicklung von Produktlösungen anhand der Kunden- und Marktanforderungen

2)

Datengetriebene Entwicklung

3)

Fokussierung auf neue Technologien

Zur Umsetzung dieser Schwerpunktthemen wurden die fünf spezifischen Arbeitsgruppen im Bereich R&D in der seit dem Jahr 2020 bestehenden Struktur beibehalten.

Das Team Fast Track steht für die schnelle Umsetzung von Marktprojekten (Market Pull) und Produktmodifikationen. Zusätzlich kümmert es sich um die Produktentwicklungen im Bereich (E-)Mobilität.

Das Team Medical steht für die Fokussierung auf Produktentwicklungen für den anspruchsvollen Medical Markt.

Das Team Data Driven Development steht für die systematische Erfassung und Auswertung von Entwicklungswissen. Dieses unterstützt die Entwickler bei einer effizienten und intelligenten Produktentwicklung. Den zweiten Schwerpunkt bildet die Produktentwicklung rund um die lösemittelbasierten und dispersionsbasierten Klebstoffe.

Das Team Advanced Adhesives steht für reaktive Klebebänder und -filme auf Basis Polyurethan und Epoxid. Als zweiter Schwerpunkt werden hier die Klebemassen mit Zusatzfunktion entwickelt, z.B. thermisch oder elektrisch leitfähig oder flammgeschützt.

Das Team Dry Coated Adhesives steht für die Umsetzung neuer, lösemittelfreier Klebelösungen an der neuen Beschichtungsanlage CL16, der TwinMelt® Technologie. Zudem werden an der CL16 Rüst-, Breiten-, Prozessoptimierungen und -erweiterungen sowie Versuche unter diversen Aspekten von Nachhaltigkeit und Rohstoffverfügbarkeit begleitet.

Folgende technologische Fokusgebiete wurden im Jahr 2021 gebildet:

Lösemittelfreie Klebebänder basierend auf Hotmelt-Kautschuk- und UV-C-vernetzenden Acrylatklebstoffen an der neuen Beschichtungsanlage CL16

Reaktive Klebebänder und Klebefilme

Weiterentwicklung und Ausbau der Rezepturentwicklung für Medikalklebstoffe

Funktionelle Klebebänder, insbesondere thermisch und elektrisch leitfähige Klebebänder

Neustrukturierung der internen Entwicklungsdatenbanken

Advanced Data Analytics und Design of Experiments (DoE) in der Entwicklungstätigkeit

Zusätzlich zu diesen Themen leistete die R&D im Jahr 2021 einen großen Beitrag zur Absicherung der Produktions- und Lieferfähigkeit, indem Corona- oder anderweitig bedingte Rohstoffengpässe durch die schnelle Qualifizierung von Alternativmaterialien abgefedert wurden. Hierbei waren insbesondere die Expertinnen und Experten der Gruppen Data Driven Development und Fast Track tätig, die durch ihr Wissen Zweit- bzw. Alternativlieferanten für bahnförmige und chemische Rohstoffe auftaten.

In allen Teams wurde dabei neben konkreten, kunden- oder marktspezifischen Entwicklungsprojekten auch grundlegende Technologieentwicklung betrieben. Dies schafft und sichert das Wissen für zukünftige Produktentwicklungen im jeweiligen Technologiebereich.

Im Jahr 2021 investierte die Funktion PTD (Process & Technology Development) verstärkt in die Erneuerung der technischen Ausstattung, um die technischen Fähigkeiten von Lohmann auszubauen und die Effizienz zu verbessern. Ein weiterer Schwerpunkt in diesem Zusammenhang war die Harmonisierung von Maschinen und Prozessen im Rahmen eines Europäischen Produktionsnetzwerkes und das Aufsetzen eines technischen Entwicklungsplans für die europäischen Tochtergesellschaften von Lohmann. Zur Erweiterung der Geschäftsfelder investierte PTD in neue technische Prozesse und Verfahren entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Im Rahmen des Lohmann Nachhaltigkeitskonzeptes wurde im Jahr 2021 eine neue lösemittelfreie Beschichtungsanlage an die Fertigung übergeben. Sukzessive wird Lohmann neue lösemittelfreie Produkte in den Markt bringen. Flankiert wird dieses Konzept mit der Eigenformulierung entsprechender Klebstoffe. Hierzu hat PTD im Jahr 2021 die entsprechende Technologie im Technikumsmaßstab implementiert und erste Studien erstellt.

Der im Jahr 2020 geschaffene Bereich Innovation und Business Development (IBD), konnte im Jahr 2021 durch den Eintritt weiterer Fachexperten aus relevanten Technologiefeldern signifikant verstärkt werden. Gezielter Auf- und Ausbau von Partnerschaften mit anderen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen führten zu einer deutlich erhöhten Sichtbarkeit und Attraktivität des Unternehmens.

So wurde zum Beispiel ein auf drei Jahre ausgelegtes Projekt mit einem international anerkannten Forschungszentrum im europäischen Ausland geschlossen. Durch diese Partnerschaft sollen die Potenziale einer als relevant eingestuften Technologie noch schneller und effizienter erschlossen werden. Auch ist es bereits gelungen, erste funktionale Prototypen zu erzeugen.

Im Bereich Innovation Management werden seit dem letzten Jahr Ideen und Technologien wöchentlich von einem Gremium bewertet und bei Relevanz für das Unternehmen in den entsprechenden Bereichen weiterbearbeitet. Durch die Integration des Patentmanagements konnte die Geschwindigkeit der Absicherung von vermeintlichen Wissensvorsprüngen und innovativen Entwicklungen deutlich erhöht werden. Auch wurden im Patentmanagement durch die Digitalisierung von Prozessen und den Einsatz neuer Methoden bereits erhebliche Einsparpotenziale aufgezeigt und teilweise schon umgesetzt.

Im Bereich Scouting wurde im Jahr 2021, gemeinsam mit dem Brightlands Cemelot Campus aus den Niederlanden, eine Startup Challenge durchgeführt. Weit über 70 Startups haben sich für eine Zusammenarbeit mit den Lohmann Bonding Engineers beworben. Nach einem intensiven Auswahlprozess standen am Ende des Jahres drei Startups fest, mit denen weiterführende Kollaborationsgespräche geführt werden. Neben diesen disruptiven Ansätzen konnten durch den Bereich Scouting zudem bereits Erfolge für das Kerngeschäft erzielt werden.

Im Geschäftsbereich Hygiene wurden die bereits im Jahr 2020 bearbeiteten Projekte konsequent weiterverfolgt oder erfolgreich abgeschlossen. Eine Extrusionsanlage als auch eine Beschichtungsanlage (einschließlich Peripherie) wurden nach technischer Qualifizierung an die Produktion übergeben und ins SAPProduktivsystem integriert. Diese neuen Kapazitäten stehen seit 2022 dem Markt und den Kunden zur Verfügung. Teilweise wurden in der Prozessqualifizierung Aspekte der Lohmann Digitalisierungsstrategie für den Bereich Operations umgesetzt.

Auf Seiten der Produktentwicklung wurde 2021 das im Jahr 2020 qualifizierte luftdurchlässige Laminat („Breeze“) erfolgreich im Markt eingeführt und wird weiterhin technisch begleitet. Grundlegende Stoßrichtung neuer Produktentwicklungen war die vermehrte Berücksichtigung von Konzepten der Nachhaltigkeit. So werden über ein intelligentes Design von Verschlusssystemen im Gesamtprodukt signifikante Materialeinsparungen möglich.

Unternehmensbereich Medical

Der Unternehmensbereich Medical mit dem Teilkonzern Lohmann & Rauscher konzentrierte sich 2021 auf die Erfüllung der Anforderungen der neuen MDR, die Umsetzung laufender Entwicklungsprojekte über eigene Entwicklungsressourcen, Kooperationsprojekte mit externen Partnern sowie die Suche nach neuen Kooperationsmöglichkeiten und Innovationschancen.

Trotz COVID-19 konnten 10 Produktneuentwicklungen und Produktverbesserungen über alle Kerngeschäftsfelder hinweg in 2021 abgeschlossen und am Markt eingeführt werden. In allen Kerngeschäftsfeldern wurde fokussiert an Roadmaps im Portfoliomanagement gearbeitet und Projekte für die Zukunft abgeleitet. Durch diesen Prozess in intensiver Zusammenarbeit mit dem Innovationsmanagement wird die zielgerichtete inkrementelle Weiterentwicklung und selektive Innovation im Portfolio gestärkt.

In 2021 wurde auch die erste auf Start-Ups ausgerichtete Innovations-Challenge erfolgreich umgesetzt. Der Schwerpunkt der Entwicklungsausgaben lag weiterhin in den Kerngeschäftsfeldern Wundversorgung und Medizintechnik, es wurde aber in allen Kerngeschäftsfeldern an neuen oder verbesserten Produkten gearbeitet. Im Bereich Binden & Verbände wurde der Fokus in der Kompression auf Chancen aus der Digitalisierung konsequent fortgesetzt.

Highlights der Einführung in der Wundversorgung waren zusätzlich zu Sortimentsergänzungen die internationale Einführung eines neuen kompletten Sortiments für Kanülenfixierung, eines neuen superabsorbierenden Verbandes (Vliwasorb sensitive). Im Kerngeschäftsfeld Binden & Verbände wurden neue Bandagen und Sortimentserweiterungen bei Strümpfen eingeführt. Ready-to-use Produkte der Kompressionen wurden mit starker internationaler Ausrichtung und Einbindung relevanter Stakeholder weiterentwickelt.

Im Bereich der Unterdrucktherapie existiert eine enge Kooperation mit Anwendern in der Entwicklung von innovativen Lösungen für komplexe klinische Herausforderungen, das bestehende Produkt CNP P3 wird kontinuierlich verbessert.

Zusätzlich wurden laufende Produktentwicklungen bis zur Marktreife verfolgt, insbesondere Entwicklungen von Klasse III Produkten, die in 2022 in den Markt eingeführt werden.

Das Patentportfolio wurde auf Basis innovativer Produktideen erweitert, das bestehende Portfolio weiter abgesichert und verteidigt. R&D unterstützt weiterhin erfolgreich das Industriegeschäft, in dem qualitativ hochwertige Entwicklungen konsequent vorangetrieben werden. Der Trend zur Digitalisierung nimmt sowohl im Innovationsmanagement bei der Suche nach neuen Chancen als auch direkt in konkreter Produktentwicklung verstärkt Raum ein. Anforderungen an Nachhaltigkeit werden in Entwicklungen in Übereinstimmung mit den strategischen Zielen des Unternehmens eingebracht.

Die Aufwendungen für R&D waren vergleichbar zum Vorjahr. Dies ist auf ein durch Unsicherheit in der Pandemie strafferes Kostenmanagement zurückzuführen, betraf aber nicht Kernentwicklungen des zukünftigen Portfolios.

Risikomanagementziele und -methoden

Die international ausgerichtete Geschäftstätigkeit der Lohmann Gruppe ist unvermeidlich mit Risiken verbunden, die sich trotz aller Sorgfalt nicht vollständig ausschließen lassen. Aus diesem Grund existiert ein Risikomanagementsystem, das einen integralen Bestandteil der Unternehmensführung darstellt und fest in den Geschäftsprozessen verankert ist.

Das Management der Risiken erfolgt grundsätzlich dezentral durch die Verantwortlichen in den einzelnen Geschäftsfeldern, jedoch bestimmt durch die von der Geschäftsführung festgelegte Risikopolitik. Deren Grundsatz ist es, sich bietende Chancen für Lohmann weiter zu verfolgen und die in diesem Zusammenhang entstehenden Risiken nur dann einzugehen, wenn ein angemessener Beitrag zum Unternehmenserfolg realistisch erwartet werden kann. Die ausschließliche Minimierung von Risiken ist nicht das Ziel der Risikopolitik, weil dadurch zwangsläufig unternehmerische Chancen verloren gingen.

Neben der Formulierung der Risikopolitik ist die Geschäftsführung verantwortlich für die zentrale Überwachung und Koordination des Risikomanagementprozesses sowie für die Ermittlung und Beschreibung der Gesamtrisikolage von Lohmann. Hierzu existiert die Funktion des Risikomanagers. Im Berichtsjahr hat sich das Risikomanagement mit verschiedensten Risiken beschäftigt, diese erfasst, analysiert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihres Ergebniseinflusses für Lohmann beurteilt. Daraus wurden Gegenmaßnahmen abgeleitet und initiiert.

Innerhalb des Berichtszeitraums wurden keine Risiken festgestellt, die den Fortbestand der Lohmann Gruppe hätten gefährden können. Derzeit sind für die Zukunft solche Risiken ebenfalls nicht erkennbar.

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Die deutsche Konjunktur wurde im Winterhalbjahr 2021/22 durch zwei weitere Corona-Wellen belastet, welche allerdings deutlich geringere wirtschaftliche Folgen hatten als noch die vorangegangenen Wellen. Zwar brach die Wirtschaftsleistung am Jahresende 2021 in den konsumnahen Dienstleistungsbereichen ähnlich stark ein wie im Jahr zuvor, aber die Umsätze konnten sich bereits im Januar 2022 und damit deutlich früher als noch ein Jahr zuvor erholen. Daher standen die Chancen zunächst gut, dass die deutsche Wirtschaft mit einem kräftigen Auftakt in das Jahr 2022 startet. Dazu hat auch die deutsche Industrie beigetragen, die den Wachstumskurs, den sie im vierten Quartal 2021 nach einer längeren Durststrecke eingeschlagen hatte, bis in den Februar fortsetzen konnte.

Die Eskalation des russisch-ukrainischen Konflikts und der Ausbruch des Krieges am 24. Februar 2022 änderte die wirtschaftliche Lage insbesondere in Europa.

Die Weltmarktpreise vieler Rohstoffe sind drastisch gestiegen. Anders als erwartet sind die Inflationsraten in den USA und im Euroraum seit Jahresbeginn nicht zurückgegangen. Vielmehr haben die Verbraucherpreise und insbesondere die Preise für Energie und Nahrungsmittel weiter kräftig zugelegt. Dies reduziert die Kaufkraft vieler Haushalte und dämpft die Erholung der Konsumkonjunktur. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Wirtschaftsweise) prognostiziert für 2022 ein weit geringeres Wirtschaftswachstum für Deutschland als bisher. Das Gremium korrigierte seine Prognose zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts von 4,6 % auf nur noch 1,8 % nach unten.

Für den Unternehmensbereich Lohmann (Tape-Geschäft) blicken wir dennoch vorsichtig optimistisch auf das Jahr 2022. Zum einen hat sich die Umsatzentwicklung im Bereich Tape im ersten Quartal 2022 gegenüber dem letzten Quartal 2021 deutlich stabilisiert. Zum anderen sind wir überzeugt, sämtliche Maßnahmen zur Absicherung der Rohstoffversorgung getroffen zu haben, die uns unser Marktumfeld ermöglicht.

Mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer negativen Prognose- bzw. Zielabweichung führen können, sind weiterhin Verknappungen auf den Rohstoffmärkten und damit verbundene Preissteigerungen.

Mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer positiven Prognose- bzw. Zielabweichung führen können, sind weitere Umsatzsteigerungen sowie eine Verbesserung unserer Marktposition im Bereich der Technischen Produkte sowie in der Hygiene, die wir mit Hilfe unserer anwendungsspezifischen und innovativen Produktlösungen, unseren speziell geschulten Vertriebsmitarbeitern und der Fokussierung auf unsere technischen Kernmärkte gemäß unserem Anspruch „The Bonding Engineers“ erzielen wollen.

Bei Lohmann & Rauscher (Medical-Geschäft) wird für das Geschäftsjahr 2022 mit einer Seitwärtsentwicklung des Geschäftes in vielen Absatzländern gerechnet. Dies resultiert als Folge der großen Verwerfungen im Geschäftsbetrieb aus der COVID-19 Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 als auch in der angespannten Budgetsituation. Es ist nach wie vor unklar, wie schnell eine komplette Erholung des Standardgeschäfts wie z.B. Wundversorgung und Kompression stattfinden wird. Die Geschwindigkeit dieser Erholung wird den Geschäftsverlauf bei Lohmann & Rauscher weiter beeinflussen. Auf der Ergebnisseite wird ebenfalls eine Seitwärtsentwicklung erwartet. Die Umsetzung der neu definierten Unternehmensstrategie bildet den wesentlichen Grundpfeiler, um in dem von starken Budgetrestriktionen geprägten Marktumfeld erfolgreich weiter wachsen zu können. Die Möglichkeiten, welche die Digitalisierung hier einerseits bei der Vereinfachung bestehender Prozesse und andererseits bei der Gestaltung von neuen Geschäftsprozessen bietet, unterstützt ein solches Wachstum.

Mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer positiven Prognose- bzw. Zielabweichung führen können, sind das Wachstum und die Verbesserung der Marktposition in den Stammländern, die verstärkte Internationalisierung und die Fortsetzung des Ausbaus der Innovationsstärke. In allen drei Kerngeschäftsfeldern werden nach wie vor substanzielle Wachstumsmöglichkeiten gesehen. Darüber hinaus ist die Einführung von weiteren erfolgsversprechenden Innovationen in den Kerngeschäftsfeldern in Vorbereitung. Jüngst abgeschlossene bzw. derzeit in der Umsetzung befindliche Akquisitionen bieten zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten. Die proaktiv betriebene Digitalisierung von spezifischen Tätigkeiten bis hin zu kompletten Geschäftsprozessen wird einen immer größeren Einfluss auf die allgemeine Entwicklung des Bereiches Medical haben.

Mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer negativen Prognose- bzw. Zielabweichung führen können, sind weiterhin die möglichen negativen Auswirkungen auf den Gesundheitsmarkt aufgrund der allgemein angespannten Budgetsituation in vielen Absatzländern, wobei die hieraus resultierenden ordnungspolitischen Einflüsse (z.B. neue Erstattungs- oder Zulassungsrichtlinien insbesondere MDR) weiterhin noch nicht gänzlich abschätzbar sind.

Der Krieg in der Ukraine, der Ende Februar 2022 begonnen hat, führt zu einer wesentlichen Unsicherheit hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in 2022 (und ggfs. Folgejahren). Dies hat ebenfalls Auswirkungen auf den Geschäftsgang des Konzerns. Es ergeben sich zukünftig erhöhte Risiken hinsichtlich des Absatzprozesses (insbesondere in Osteuropa) aus Forderungsausfallrisiken bei Kunden aus dieser Region. Tendenziell kann es zu Schwierigkeiten sowohl in der Energie- und Materialversorgung mit höheren Einkaufspreisen, die gegebenenfalls nicht an die Kunden weitergegeben werden können, als auch zu Einschränkungen im Außengeschäft und generell zu Kostensteigerungen kommen. Insgesamt ist davon auszugehen, dass ein Andauern bzw. eine Verschärfung der Krise unsere wirtschaftliche Entwicklung in 2022 negativ beeinflussen wird. Aus heutiger Sicht kann noch nicht abgeschätzt werden, wie groß die Auswirkungen dieses Krieges auf die Situation des Konzerns sein wird. Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung haben nach dem Abschlussstichtag nicht stattgefunden.

Weiter noch nicht quantifizierbare Risiken könnten auch durch Veränderungen in den Wechselkursen, insbesondere durch den US-Dollar, CZ-Krone, Chinesischer Renminbi, Mexikanischer Peso sowie Türkische Lira hervorgerufen werden. Wesentliche Fremdwährungsrisiken werden weiterhin durch Sicherungsmaßnahmen auf Gruppenebene bestmöglich abgedeckt, soweit das Risiko-Nutzen-Verhältnis ausgewogen erscheint. Für die Lohmann Gruppe streben wir für das Geschäftsjahr 2022 eine erneute Steigerung des Konzernumsatzes an und wollen mehr als 750 Mio. € Umsatz erzielen. Ausgehend davon ist es unser Ziel, trotz der Unsicherheiten einen Konzernjahresüberschuss von mehr als 20 Mio. € zu erwirtschaften.

Neuwied, den 29. April 2022

gez. Dr. Jörg Pohlman, Geschäftsführer

gez. Dr. Carsten Herzhoff, Geschäftsführer

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene 'Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.393.478,45 9.477.070,05
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.449.344,73 1.992.994,28
3. Geleistete Anzahlungen 3.987.657,00 2.770.240,66
14.830.480,18 14.240.304,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 76.313.432,87 64.485.187,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 50.314.924,06 38.771.688,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.593.987,30 15.903.191,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.213.360,49 30.568.864,45
156.435.704,72 149.728.932,15
III. Finanzanlagen
1. Übrige Beteiligungen 1.617.093,28 182.053,92
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 375.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 84.066,38 85.295,83
4. Sonstige Ausleihungen 54.080,38 41.894,20
1.755.240,04 684.243,95
173.021.424,94 164.653.481,09
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 43.398.248,12 35.064.664,32
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 15.747.614,66 15.356.591,06
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 73.481.328,38 63.672.627,93
4. Geleistete Anzahlungen 1.253.506,86 3.295.575,58
133.880.698,02 117.389.458,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 110.736.654,35 105.452.172,16
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,00 € (Vj. 0,00 €)
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.904.405,71 2.727.776,33
3. Sonstige Vermögensgegenstände
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 184.205,27 € (Vj. 691.557,74 €) 31.676.150,91 22.083.084,13
144.317.210,97 130.263.032,62
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 3.713,66 3.742,51
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 52.570.942,73 67.725.632,04
330.772.565,38 315.381.866,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Übrige Rechnungsabgrenzungsposten 2.648.266,30 2.572.405,50
D. Aktive latente Steuern 13.331.188,28 14.150.246,42
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 6.860,72
519.773.444,90 496.764.859,79

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteil der Kommanditisten 25.833.628,18 25.833.628,18
II. Kapitalrücklage 31.259.814,29 31.259.814,29
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklagen 274.329,28 274.329,28
2. Andere Gewinnrücklagen 1.762.528,63 1.762.528,63
2.036.857,91 2.036.857,91
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 990.822,69 -6.214.925,90
V. Konzernbilanzgewinn 243.989.337,86 227.942.545,97
VI. Nicht beherrschende Anteile 2.356.066,34 2.023.646,98
306.466.527,27 282.881.567,43
B. Sonderposten
Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 34.051,81 21.599,73
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 59.006.956,42 56.541.280,73
2. Steuerrückstellungen 6.201.529,72 6.118.258,45
3. Sonstige Rückstellungen 40.257.559,89 38.302.830,96
105.466.046,03 100.962.370,14
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.835.973,48 23.864.202,08
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 283.445,92 214.087,92
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 28.087.064,35 30.052.523,35
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 488.747,50 402.882,35
5. Sonstige Verbindlichkeiten
- davon aus Steuern: 4.434.396,30 € (Vj. 4.889.533,25 €)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 1.771.514,41 € (Vj. 1.733.082,72 €) 55.998.059,59 56.602.555,52
105.693.290,84 111.136.251,22
E. Rechnungsabgrenzungsposten 254.492,59 215.840,47
F. Passive latente Steuern 1.859.036,36 1.547.230,80
519.773.444,90 496.764.859,79

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

2021 2020
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 721.024.517,20 668.693.970,76
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 10.310.748,81 4.229.596,54
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 672.833,65 727.535,19
4. Sonstige betriebliche Erträge 12.330.832,07 14.299.040,93
744.338.931,73 687.950.143,42
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -348.481.852,85 -304.554.357,73
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -16.683.556,74 -365.165.409,59 -15.331.766,34 -319.886.124,07
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -170.769.811,15 -158.641.363,79
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -37.657.024,36 -34.330.315,92
- davon für Altersversorgung: 4.171.918,96 € (Vj. 4.524.080,70 €) -208.426.835,51 -192.971.679,71
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -23.233.915,94 -22.523.168,77
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -106.024.426,42 -105.810.637,00
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 105.444,45 45.751,36
- davon aus verbundenen Unternehmen: 0,00 € (Vj. 0,00 €)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 340.015,06 196.782,82
- davon aus verbundenen Unternehmen: 0,00 € (Vj. 0,00 €)
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -3.600,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.164.438,58 -3.453.531,71
- davon an verbundene Unternehmen: 0,00 € (Vj. 0,00 €)
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag -11.180.075,66 -14.271.372,56
- davon aus latenten Steuern: 1.130.863,70 € (Vj. 468.553,81 €)
14. Ergebnis nach Steuern 27.589.289,54 29.272.563,78
15. Sonstige Steuern -825.738,06 -965.662,00
16. Konzernjahresüberschuss 26.763.551,48 28.306.901,78
17. Nicht beherrschende Anteile -716.759,59 -557.816,17
18. Gewinnvortrag 217.942.545,97 200.193.460,36
19. Konzernbilanzgewinn 243.989.337,86 227.942.545,97

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

1. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft

Firma: Lohmann GmbH & Co. KG
Sitz: Neuwied
Registergericht: Amtsgericht Montabaur
Registergericht Nr.: HRA 10131

2. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Der Konzernabschluss wurde auf den Stichtag 31. Dezember 2021 aufgestellt.

Die Gliederung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2021 erfolgte nach der für große Kapitalgesellschaften vorgeschriebenen Form gemäß der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

3. Angaben zu Konsolidierungskreis und Konsolidierungsmethoden

Insgesamt wurden außer der Lohmann GmbH & Co. KG, Neuwied, nach den Vorschriften der Vollkonsolidierung 5 inländische (Vorjahr 5) und 22 ausländische (Vorjahr 24) Mehrheitsbeteiligungen in den Konzernabschluss einbezogen. Im Berichtsjahr wurde die Lohmann Ukraine entkonsolidiert. Des Weiteren wurde die Lohmann-koester Mexiko Servicios auf die Lohmann-koester Mexiko verschmolzen.

Außerdem wurde der Teilkonzernabschluss der Lohmann & Rauscher International GmbH & Co. KG (Beteiligungsquote 50 %), der weitere 4 inländische Tochtergesellschaften (Vorjahr 2) und 36 ausländische Tochtergesellschaften (Vorjahr 37) miteinschließt, nach den Vorschriften der Quotenkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Im Berichtsjahr wurden im Teilkonzernabschluss Lohmann & Rauscher International GmbH & Co.KG erstmals die Angiokard Medizintechnik GmbH, Friedeburg und die Lohmann & Rauscher Kft., Ungarn, neu einbezogen.

Der in der Konzernbilanz unter der Position „Übrige Beteiligungen“ ausgewiesene Betrag bezieht sich auf 5 Beteiligungsunternehmen (Vorjahr 6), für die die Vorschriften für assoziierte Unternehmen in Betracht kamen. Auf deren Konsolidierung wurde gemäß § 311 Abs. 2 HGB bzw. § 310 HGB verzichtet, da die Beteiligungen insgesamt für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind (§ 296 Abs. 2 HGB).

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte ab 2006 gemäß § 301 HGB nach der Neubewertungsmethode. Die Verrechnung erfolgte auf der Grundlage der beizulegenden Werte der Vermögensgegenstände und Schulden zum Erwerbszeitpunkt.

Bis einschließlich 2005 erfolgte die Kapitalkonsolidierung zulässigerweise nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a. F.

Gemeinschaftsunternehmen wurden nach den Grundsätzen der Quotenkonsolidierung gemäß § 310 HGB einbezogen.

Sofern sich im Zusammenhang mit der Kapitalkonsolidierung aktivische Unterschiedsbeträge ergaben, wurden diese den Vermögensgegenständen des jeweiligen Tochterunternehmens zugerechnet, soweit diese stille Reserven aufwiesen. Die danach verbleibenden Geschäftswerte wurden gemäß § 309 Abs. 1 Satz 1 HGB a. F. abgeschrieben (zulässige Abweichung zu DRS 4).

Die in der Vergangenheit mit den Gewinnrücklagen verrechneten Firmenwerte waren bis zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung des DRS 4 abgeschrieben. Insoweit erfolgte auch keine Anpassung des Anlagengitters.

Für Konsolidierungsmaßnahmen, die zu Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen führen, wurden latente Steuern abgegrenzt.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen Lohmann GmbH & Co. KG, Neuwied, Lohmann-koester GmbH & Co. KG, Altendorf, sowie Lohmann & Rauscher International GmbH & Co. KG, Rengsdorf, und Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG, Neuwied, haben beschlossen, für den Einzelabschluss die Befreiungsvorschriften von § 264b HGB teilweise in Anspruch zu nehmen und demgemäß den Abschluss nicht offen zu legen. Für die beiden letztgenannten Gesellschaften stellt die Lohmann & Rauscher International GmbH & Co. KG, Rengsdorf, den befreienden Konzernabschluss auf.

Die Lohmann Kapitalbeteiligungs- und Managementgesellschaft mbH, Neuwied, die Lohmann Zweite Kapitalbeteiligungs- und Managementgesellschaft mbH, Neuwied, die Lohmann Vierte Kapitalbeteiligungs- und Managementgesellschaft mbH, Altendorf, und die Lohmann Fünfte Kapitalbeteiligungs- und Managementgesellschaft mbH, Altendorf, machen für den Einzelabschluss von der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 3 HGB insofern Gebrauch, den Jahresabschluss nicht offen zu legen.

4. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a) Allgemeines

Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden in der Regel einheitlich die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Muttergesellschaft angewendet. Sofern davon abweichende Wertansätze aus Jahresabschlüssen von Tochtergesellschaften übernommen wurden, ist dieses für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung.

b) Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Geschäfts- und Firmenwerte wurden planmäßig unter Berücksichtigung der Branchenzugehörigkeit über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Eigenleistungen einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für Vermögensgegenstände, die bis zum 31.12.2007 und im Geschäftsjahr 2009 bei inländischen Gesellschaften zugegangen sind, wird die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Zur linearen Methode wird in dem Jahr übergegangen, für welches die Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die übrigen Anlagegüter werden in der Regel linear abgeschrieben.

Weiterhin werden bei inländischen Gesellschaften bewegliche Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungs- oder Herstellungskosten bis 250 € im Jahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe abgeschrieben. Bewegliche Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungs- oder Herstellungskosten größer als 250 € bis 1.000 € werden in einem Sammelposten erfasst und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen basieren im Übrigen auf den betriebsindividuellen Nutzungsdauern. Im Teilkonzern Lohmann & Rauscher werden abweichend hiervon bewegliche Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungs- oder Herstellkosten bis 800 € im Jahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe abgeschrieben. Bei den ausländischen Tochtergesellschaften wurden die jeweils dort geltenden Beträge für geringwertige Wirtschaftsgüter angewendet.

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

c) Vorräte

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind, berücksichtigt werden. Zinsen für Fremdkapital wurden in die Herstellungskosten nicht einbezogen.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen und mit den aktivierten Herstellungskosten verglichen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, eingeschränkter Verwertbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Außerdem wurden Überreichweitenabwertungen vorgenommen.

d) Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch die aktivische Absetzung einer angemessenen Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

e) Wertpapiere des Umlaufvermögens

Die Bewertung der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

f) Flüssige Mittel

Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert.

g) Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und Steuerentlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Steuerliche Verlustvorträge von Tochtergesellschaften, für die innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verrechnungsmöglichkeit zu erwarten ist, werden aktiviert. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen.

Auf eine Überleitungsrechnung nach DRS 18.67 wird gemäß Auffassung des HFA des Instituts der Wirtschaftsprüfer zulässigerweise verzichtet.

h) Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von 59,0 Mio. € werden nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten „Projected-Unit-Credit-Methode“ (PUC-Methode) ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die „Richttafeln 2018 G“ von Klaus Heubeck verwendet. Für die Abzinsung wurde ein Rechnungszinssatz von 1,87 % (10 Jahres-Durchschnitt) (Vorjahr 2,30 %) bzw. 1,35 % (7 Jahres-Durchschnitt) (Vorjahr 1,60 %) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden unverändert mit 2,5 % und erwartete Rentensteigerungen bei Lohmann mit 2,2 % (Vorjahr 2,2 %) berücksichtigt, im Teilkonzern Lohmann & Rauscher mit 2,4 % (Vorjahr 2,4 %). Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 1,0 % berücksichtigt. Der Unterschied des für die Ermittlung des durchschnittlichen Marktzinssatzes zu Grunde zu legendem Zeitraum zwischen zehn und sieben Jahren führte im Berichtsjahr zu einem Unterschiedsbetrag von 1,8 Mio. € bei Lohmann und 2,5 Mio. € bei Lohmann & Rauscher.

Unter den Anwartschaften werden auch Passivwerte aus sonstigen Altersversorgungsverträgen (Deferred Compensation) ausgewiesen. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB) wurden mit den Rückstellungen verrechnet.

i) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Darin sind alle erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten angemessen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend ihrer Laufzeit mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekanntgegebenen Zinssatz abgezinst.

j) Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. Die Fälligkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel. Sicherheiten wurden nicht gestellt.

k) Grundlagen der Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Bilanzposten mit Ausnahme des Eigenkapitals werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Das Eigenkapital (gezeichnetes Kapital, Rücklagen und Ergebnisvortrag) wird zu historischen Kursen umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

l) Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds in Höhe von 52,6 Mio. € entspricht dem Posten Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks.

Insgesamt stammen 43,0 Mio. € vom Bestand des Finanzmittelfonds von quotal einbezogenen Unternehmen.

5. Angaben zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen.

a) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Mitzugehörigkeit gemäß § 265 Abs. 3 HGB

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beziehen sich im Wesentlichen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und auf laufende Verrechnungen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind geschäftsplanmäßige Deckungskapitalien aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 58 T € enthalten. Insoweit enthält der Posten Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Die Position enthält außerdem Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 26 T €.

c) Aktive latente Steuern

Auf Ebene der Einzelgesellschaften wird von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, aktive latente Steuern auf unterschiedliche Wertansätze zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz zu ermitteln und gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB als zukünftige Steuerentlastung zu aktivieren. Darüber hinaus wurden latente Steuern auf Verlustvorträge gem. § 274 Abs. 1 Satz 4 HGB aktiviert, sofern sie in den nächsten fünf Jahren genutzt werden können.

Die aktiven latenten Steuern betragen insgesamt 13,3 Mio. €. Hieraus ergeben sich aus dem Ansatz gemäß § 274 HGB 12,2 Mio. €. Davon wiederum resultieren 11,5 Mio. € aus Differenzen bilanzieller Wertansätze in der Handelsbilanz und der Steuerbilanz auf Anlagevermögen, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Weitere 0,7 Mio. € resultieren aus nutzbaren Verlustvorträgen, bei Nutzung von unternehmensindividuellen Steuersätzen von 9,00 % bis 30,00 %.

Aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen ergeben sich Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen. Hierauf wird gemäß § 306 HGB bei Anwendung des relevanten Konzernsteuersatzes von 16 % bzw. 19 % eine aktive Steuerabgrenzung in Höhe von 1,1 Mio. € gebildet.

Die passiven latenten Steuern beziehen sich auf latente Steuern gemäß § 274 HGB und betragen 1,9 Mio. € (Vorjahr: 1,5 Mio. €). Diese resultieren aus Differenzen bilanzieller Wertansätze in der Handelsbilanz und der Steuerbilanz auf Anlagevermögen, sonstigen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten.

d) Eigenkapital

Als Kapitalanteil der Kommanditisten wird das Kommanditkapital der Muttergesellschaft ausgewiesen.

Die Kapitalrücklage enthält die aus Kapitalerhöhungen der Muttergesellschaft erzielten Aufgelder zuzüglich ehemaliger passivischer Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung.

Die anderen Gewinnrücklagen enthalten die Gewinnrücklagen der Lohmann GmbH & Co. KG sowie die Unterschiedsbeträge aus Konsolidierungsmaßnahmen.

Die gesetzlichen Rücklagen waren gemäß entsprechenden Bestimmungen aus den Ergebnissen von Tochtergesellschaften zu bilden.

Im Konzernbilanzgewinn in Höhe von 244,0 Mio. € ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 217,9 Mio. € enthalten.

Der Konzernbilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

Mio. €

Stand 1. Januar 2021 227,9
./. Ausschüttung an die Gesellschafter 10,0
+ Konzernjahresüberschuss 2021 26,8
./. nicht beherrschende Anteile 0,7
Stand 31. Dezember 2021 244,0

e) Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen bezieht sich auf öffentliche Fördermittel im Zusammenhang mit getätigten Investitionen. Die Auflösung des Postens erfolgt entsprechend der auf die Investitionen vorgenommenen Abschreibungen. Die Auflösungsbeträge sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten.

f) Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen

Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurde der Erfüllungsbetrag in Höhe von 63,3 Mio. € mit den beizulegenden Zeitwerten des Deckungskapitals in Höhe von 4,3 Mio. € verrechnet. Die Anschaffungskosten des verrechneten Deckungskapitals entsprechen dem beizulegenden Zeitwert. Es wurden Aufwendungen und Erträge in Höhe von 18,0 T € verrechnet.

g) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beziehen sich unter anderem auf Personalkosten (20,0 Mio. €), auf Prozesskosten und drohende Risiken (8,2 Mio. €) sowie übrige Rückstellungen (12,1 Mio. €).

Der Erfüllungsbetrag aus Altersteilzeitverträgen (1,0 Mio. €) wurde durch die Verrechnung mit den beizulegenden Zeitwerten der zur Sicherheit verpfändeten Vermögensgegenstände um 0,4 Mio. € (Anschaffungskosten entsprechen beizulegendem Zeitwert) vermindert. Es wurden Aufwendungen und Erträge in Höhe von 2,5 T € verrechnet.

h) Verbindlichkeiten

Im Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten gegenüber der Komplementärin in Höhe von 0,5 Mio. € enthalten.

Im Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 39,3 Mio. € enthalten. Verbindlichkeiten für Lebensarbeitszeit (2,5 Mio. €) wurden mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens (2,5 Mio. €) verrechnet. Der Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den Anschaffungskosten.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten und ihre Restlaufzeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel. Sicherheiten wurden nicht gestellt.

i) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Wartungs- und Leasingverträgen, in Höhe von 30,9 Mio. €. Die Vorteile aus den betreffenden Leasingverträgen/ Mietverträgen bestehen in der geringen Kapitalbindung bei gleichbleibenden Nutzungsmöglichkeiten. Ein weiterer Vorteil der Leasingverträge/ Mietverträge besteht im fehlenden Vermarktungsrisiko am Ende der Laufzeit.

Ein wesentliches, über die noch zu leistenden Vertragszahlungen hinausgehendes Risiko wird als sehr gering gesehen.

j) Haftungsverhältnisse

Weiterhin bestehen Haftungsverhältnisse aus gegebenen Bürgschaften von 87 T € (Vorjahr 317 T €), aus Gewährleistungsverträgen von 22 T € (Vorjahr 22 T €), sowie aus Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten von 302 T € (Vorjahr 302 T €).

Mit einer Inanspruchnahme aus den einzelnen Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

6. Angaben zu Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

a) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

2021 2020
Mio. € Mio. €
Produktgruppe
Klebebandlösungen 339,9 294,8
Medizinische Produkte 373,4 368,6
Sonstige Erlöse 7,7 5,3
721,0 668,7
davon entfallen auf
- das Inland 34 % 32 %
- das Ausland 66 % 68 %

Vom Gesamtumsatz entfallen 78 % auf Europa (Vorjahr 80 %) und 22 % auf die übrigen Regionen der Welt (Vorjahr 20 %).

b) Materialaufwand

Der Materialaufwand enthält Aufwendungen aus der außerplanmäßigen Abwertung von Vorratsbeständen (Corona-Produkte) zum Jahresende in Höhe von 7,2 Mio. €.

c) Sonstige betriebliche Erträge

Unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 7,4 Mio. € ausgewiesen, des Weiteren sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 2,4 Mio. € als periodenfremde Erträge enthalten.

d) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter dem Posten sonstige betriebliche Aufwendungen werden Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von 4,7 Mio. € sowie periodenfremde Aufwendungen von 0,5 Mio. € ausgewiesen.

e) Zinsen

Die Zinsaufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Auf- bzw. Abzinsung in Höhe von 2,5 Mio. €.

7. Sonstige Angaben

a) Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 7.082 (Vorjahr 7.006) ohne die Geschäftsführung (2) und Auszubildende (76).

voll-/quotenkonsoliderte Unternehmen 2021 2020
Zusammensetzung Lohmann Lohmann & Rauscher
- Angestellte 689 2.240 2.929 2.947
- gewerbliche Arbeitnehmer 927 2.597 3.524 3.434
- Teilzeitbeschäftigte 125 504 629 625
Gesamt 1.741 5.341 7.082 7.006

b) Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgt durch die persönlich haftende Gesellschafterin, die Lohmann Verwaltungs- GmbH, Neuwied.

Diese wird vertreten durch ihre Geschäftsführer:

Dr. Jörg Pohlman, Geschäftsführer, München

Dr. Carsten Herzhoff, Geschäftsführer, Hennef

Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeiten hauptberuflich aus.

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden gemäß § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 i. V. m. § 285 Abs. 9 a HGB nicht angegeben.

Der Beirat der Gesellschaft hat folgende Mitglieder:

Dr. Karl-Theo Strepp, Unternehmensberater, Aachen - Vorsitzender des Beirats

Tim Dunker, Geschäftsführer, Neuwied - stellvertretender Vorsitzender des Beirats

Dr. Peter Barth, Pensionär, Neuwied - Ehrenvorsitzender des Beirats

Dr. Friedrich-Hans Grandin, Geschäftsführer, Gescher

Jürgen Lohmann, Unternehmer, Emmerthal

Brigitte Wolff, Geschäftsführerin, Shanghai / China

Prof. Dr. Jan Lohmann, Unternehmer, Heidelberg

Die Gesamtbezüge der Beiratsmitglieder betrugen für das Jahr 2021 224 T € (Vorjahr 169 T €).

An Pensionen für ehemalige Geschäftsführer und deren Hinterbliebene wurden 396 T € (Vorjahr 394 T €) ausgezahlt. Die für diese Personengruppe gebildete Rückstellung beläuft sich auf 3,3 Mio. €.

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Lohmann Verwaltungs-GmbH, Neuwied, deren gezeichnetes Kapital 42 T € beträgt.

c) Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten

Zur Absicherung und Steuerung von gegenwärtigen und zukünftigen Währungsrisiken werden derivative Finanzinstrumente im Rahmen des operativen Geschäftes eingesetzt. Die Transaktionen werden ausschließlich in marktgängigen Instrumenten (z.B. Optionen, Swaps, Termingeschäfte) mit Banken erstklassiger Bonität abgeschlossen.

Zur Absicherung der am Stichtag 31. Dezember 2021 vorhandenen Fremdwährungsforderungen sowie der für das Geschäftsjahr 2022 zu erwarteten Währungseingänge wurden Geschäfte mit verschiedenen Fälligkeiten 2022 bei Banken abgeschlossen.

Die aufgeführten Nominalwerte zeigen die Summe aller Kauf- und Verkaufsbeträge der derivativen Finanzinstrumente ohne Saldierungen. Die Marktwerte ergeben sich als Summe der Bewertungen der offenen Positionen zu Kurswerten am Bilanzstichtag.

Währungsabsicherung

Kurswert
Nominalbetrag T€
Devisentermingeschäft €/USD 31.650 T€ -72
Devisentermingeschäft €/PLN 7.000 T€ 9
Devisentermingeschäft GBP/€ 2.400 T€ 0
Devisentermingeschäft GBP/DKK 323 T € 0
Devisentermingeschäft €/CZK 8.598 T€ 0

Die Sicherungsgeschäfte wurden zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Dabei werden die gekauften Devisen ausschließlich für das zukünftige Grundgeschäft genutzt. Aufgrund der Laufzeit- und Volumenkongruenz werden sich die gegenläufigen Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäften bis Ende des Jahres 2022 vollständig ausgleichen. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird die „Critical-Terms-Match-Methode“ verwendet.

d) Abschlussprüferhonorar

Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2021 beträgt 201 T € und wurde für Abschlussprüfungsleistungen (179 T €), steuerliche Beratungsleistungen (5 T €) sowie sonstige Beratungsleistungen (17 T €) in Rechnung gestellt.

e) Nachtragsbericht

Der Krieg in der Ukraine, der Ende Februar 2022 begonnen hat, führt zu einer wesentlichen Unsicherheit hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in 2022 (und ggfs. Folgejahren). Dies hat ebenfalls Auswirkungen auf den Geschäftsgang des Konzerns. Es ergeben sich zukünftig erhöhte Risiken hinsichtlich des Absatzprozesses (insbesondere in Osteuropa) aus Forderungsausfallrisiken bei Kunden aus dieser Region. Tendenziell kann es zu Schwierigkeiten sowohl in der Energie- und Materialversorgung mit höheren Einkaufspreisen, die gegebenenfalls nicht an die Kunden weitergegeben werden können, als auch zu Einschränkungen im Außengeschäft und generell zu Kostensteigerungen kommen. Insgesamt ist davon auszugehen, dass ein Andauern bzw. eine Verschärfung der Krise unsere wirtschaftliche Entwicklung in 2022 negativ beeinflussen wird. Aus heutiger Sicht kann noch nicht abgeschätzt werden, wie groß die Auswirkungen dieses Krieges auf die Situation des Konzerns sein wird. Weitere Ereignisse nach dem Abschlussstichtag von besonderer Bedeutung haben nicht stattgefunden.

Neuwied, den 29. April 2022

gez. Dr. Jörg Pohlman, Geschäftsführer

gez. Dr. Carsten Herzhoff, Geschäftsführer

Verbindlichkeitenspiegel

Beträge mit Restlaufzeiten
bis zu einem Jahr von mehr als einem Jahr davon mehr als fünf Jahren
T€ T€ T€
Bilanzposten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.920 16.916 7.099
(Vorjahr) (2.803) (21.061) (9.551)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 283 0 0
(Vorjahr) (214) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 28.087 0 0
(Vorjahr) (30.053) (0) (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 489 0 0
(Vorjahr) (403) (0) (0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 55.546 452 149
(Vorjahr) (55.935) (667) (163)
Summen 88.325 17.368 7.248
(Vorjahr) (89.408) (21.728) (9.714)
Gesamtbetrag davon gesicherte Beträge Art und Form der Sicherheit
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Bilanzposten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.836 0 -
(Vorjahr) (23.864) (0) -
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 283 0 -
(Vorjahr) (214) (0) -
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 28.087 0 -
(Vorjahr) (30.053) (0) -
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 489 0 -
(Vorjahr) (403) (0) -
5. Sonstige Verbindlichkeiten 55.998 0 -
(Vorjahr) (56.602) (0) -
Summen 105.693 0
(Vorjahr) (111.136) (0)

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Lohmann GmbH & Co. KG:

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Lohmann GmbH & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Lohmann GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.“

Koblenz, den 12. Mai 2022

RSM GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Jüsgen, Wirtschaftsprüfer

gez. Baltes, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Beirates zum Konzern-Jahresabschluss 2021

der Lohmann GmbH & Co. KG

Der Beirat hat sich in Erfüllung seiner gesetzlichen und satzungsmäßigen Aufgaben von der Geschäftsführung während des Geschäftsjahres regelmäßig über die Geschäftslage und -entwicklung sowie über alle wesentlichen Geschäftsvorfälle der Lohmann-Gruppe unterrichten lassen.

Der Konzern-Jahresabschluss der Lohmann GmbH & Co. KG zum 31. Dezember 2021 ist durch die Firma

RSM GmbH, Koblenz

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft,

die aufgrund des Beschlusses der Gesellschafterversammlung vom 29. Juni 2021 gewählt wurde, geprüft worden. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. Die Prüfung hat keinen Anlass zu Beanstandungen ergeben.

Der Beirat hat den Konzern-Jahresabschluss geprüft. Er erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfungen keine Einwendungen und billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Konzern-Jahresabschluss.

Neuwied, 31. Mai 2022

gez. Dr. Karl-Theo Strepp, Vorsitzender des Beirates der Lohmann GmbH & Co. KG

Kapitalflussrechnung zum 31. Dezember 2021

2021 2020
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1. Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
Konzernjahresüberschuss (einschließlich Ergebnisanteilen von nicht beherrschenden Anteilen) 26.764 28.307
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 23.234 22.523
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Finanzanlagevermögen 0 4
+/- Zunahme/ Abnahme der Rückstellungen 1.758 2.625
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen -1.385 -3.090
-/+ Zunahme/ Abnahme der Vorräte -16.491 -13.223
-/+ Zunahme/ Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht -4.461 -10.971
-/+ Zunahme/ Abnahme der sonstigen Vermögensgegenstände sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -10.242 1.561
+/- Zunahme/ Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht -1.880 6.526
+/- Zunahme der sonstigen Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 933 965
-/+ Gewinne/ Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -435 -440
+/- Zinsaufwendungen/ Zinserträge 2.824 3.211
+/- Ertragssteueraufwand/ -ertrag 10.049 14.271
-/+ Ertragsteuerzahlungen/ -erstattungen -6.724 -10.968
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 23.944 41.301
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen und Sachanlagevermögens 1.242 2.101
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -21.706 -31.378
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1.201 -3.617
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 20 5
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -1.469 -476
+/- Einzahlungen aus Abgängen/ Auszahlungen für Zugänge im Konsolidierungskreis -91 0
- Auszahlungen für den Erwerb von Unternehmen -4.914 0
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 2.000
+ Erhaltenen Zinsen 340 197
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -27.779 -31.168
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
+ Einzahlung aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 18.000
- Auszahlung aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -3.028 -583
- Auszahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/ Zuwendungen 12 -11
- Gezahlte Zinsen -648 -918
- Auszahlungen an Gesellschafter -10.000 -10.000
- Auszahlung an Minderheitsgesellschafter -441 -453
+/- Einlagen/ Auszahlungen von/ an Gesellschafter -1.429 -765
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -15.534 5.270
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -19.369 15.403
(Summe o.g. Cashflows)
-/+ Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 4.214 -5.623
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 67.726 57.946
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 52.571 67.726

Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021

Mutterunternehmen
Kumuliertes übriges Konzernergebnis
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Konzerneigenkapital Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsrechnung
Stand 01.01.2020 25.833.628,18 31.259.814,29 212.061.583,44 1.365.338,43
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 0,00 -10.000.000,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 -7.580.264,33
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 27.749.085,61 0,00
Stand 31.12.2020 25.833.628,18 31.259.814,29 229.810.669,05 -6.214.925,90
Stand 01.01.2021 25.833.628,18 31.259.814,29 229.810.669,05 -6.214.925,90
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 0,00 -10.000.000,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 7.205.748,59
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 26.046.791,89 0,00
Stand 31.12.2021 25.833.628,18 31.259.814,29 245.857.460,94 990.822,69
Mutterunternehmen
Kumuliertes übriges Konzernergebnis
Andere neutrale Transaktionen Eigenkapital
Stand 01.01.2020 168.734,83 270.689.099,17
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 -10.000.000,00
Währungsumrechnung 0,00 -7.580.264,33
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 27.749.085,61
Stand 31.12.2020 168.734,83 280.857.920,45
Stand 01.01.2021 168.734,83 280.857.920,45
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 -10.000.000,00
Währungsumrechnung 0,00 7.205.748,59
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 26.046.791,89
Stand 31.12.2021 168.734,83 304.110.460,93
nicht beherrschende Anteile
Kumuliertes übriges Konzernergebnis
Minderheiten-Kapital Jahresüberschuss Andere neutrale Transaktionen Eigenkapital Konzerneigenkapital
Stand 01.01.2020 1.806.935,36 762.045,73 0,00 2.568.981,09 273.258.080,26
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -453.165,36 0,00 0,00 -453.165,36 -10.453.165,36
Währungsumrechnung -649.984,92 0,00 0,00 -649.984,92 -8.230.249,25
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 762.045,73 -762.045,73 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 557.816,17 0,00 557.816,17 28.306.901,78
Stand 31.12.2020 1.465.830,81 557.816,17 0,00 2.023.646,98 282.881.567,43
Stand 01.01.2021 1.465.830,81 557.816,17 0,00 2.023.646,98 282.881.567,43
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -441.104,12 0,00 0,00 -441.104,12 -10.441.104,12
Währungsumrechnung 56.763,89 0,00 0,00 56.763,89 7.262.512,48
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 557.816,17 -557.816,17 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 716.759,59 0,00 716.759,59 26.763.551,48
Stand 31.12.2021 1.639.306,75 716.759,59 0,00 2.356.066,34 306.466.527,27

Aufstellung Anteilsbesitz

Name, Sitz des Beteiligungsunternehmens Anteil am Kapital
% %
Lohmann Kapitalbeteiligungs- und Managementgesellschaft mbH, Neuwied 100%
diese ist unmittelbar beteiligt an:
- Lohmann Italia s.r.l., Villorba (Treviso) / Italien 100%
- Lohmann Klebebandsysteme GmbH, Stockerau / Österreich 100%
- Lohmann France S.A.S., Louviers / Frankreich 100%
- Lohmann Netherlands B.V., Heemskerk / Niederlande 100%
- Lohmann Spain S.A., Barcelona / Spanien 100%
- Lohmann Technologies UK Ltd., Knowlhill / Großbritannien 100%
- Lohmann Polska sp.z.o.o. Gdynia / Polen 100%
- Lohmann RUS 000, St.Petersburg / Russland 100%
- Lohmann Danmark ApS, Hørsholm / Dänemark 100%
- Lohmann Nordic AB, Lilla Edet / Schweden 100%
- Lohmann Turkey Yapıştırıcı Bantlar Sanayi ve Ticaret Limited Şirketi, Istanbul / Türkei 100%
- Lohmann Corporation, Hebron, Kentucky / USA 100%
diese ist unmittelbar beteiligt an:
- Lohmann Technologies Corp., Hebron, Kentucky / USA 100%
- Lohmann Speciality Coating, LLC, Orange, Virginia / USA 100%
- Lohmann Precision Die Cutting, LLC, San José, Kalifornien / USA 100%
- Lohmann Asia Pacific Pte.Ltd., Singapore 100%
diese ist unmittelbar beteiligt an:
- Lohmann Adhesive Tape Technologies (Tianjin) Co.Ltd., Tianjin / China 100%
- Lohmann Adhesive Tapes India Pvt.Ltd., Chennai / Indien 100%
- Lohmann Korea Co. Ltd., Seongnam / Korea 100%
- Lohmann Thailand Co. Ltd., Bangkok / Thailand 100%
- Lohmann-koester, S. de R.L. de C.V., Guadalajara / Mexiko 100%
- Lohmann-koester Asia Pacific Co. Ltd., TEDA, Tianjin / China 100%
-Lohmann Zweite Kapitalbeteiligungs- und Managementgesellschaft mbH, Neuwied 100%
Lohmann Vierte Kapitalbeteiligungs- und Managementgesellschaft mbH, Altendorf 100%
diese ist unmittelbar beteiligt an:
- Lohmann Fünfte Kapitalbeteiligungs- und Managementgesellschaft mbH, Altendorf 94,9%
diese ist unmittelbar beteiligt an:
- Lohmann-koester GmbH & Co. KG, Altendorf 100%
Lohmann Fünfte Kapitalbeteiligungs- und Managementgesellschaft mbH, Altendorf 5,1%
gehalten von der Lohmann Zweite Kapitalbeteiligungs- und Managementgesellschaft mbH, Neuwied
Lohmann & Rauscher International GmbH & Co. KG, Rengsdorf *) 50%
diese ist beteiligt an:
- Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG, Neuwied 100%
diese ist beteiligt an:
- Angiokard Medizintechnick GmbH, Friedeburg ***) 100%
- L&R Ethiopia Manufacturing PLC, Addis Abeba/ETH ****) 50%
- Laboratoires Lohmann & Rauscher S.A., Liège / Belgien 100%
- Lohmann & Rauscher A/S, Vedbaek / Dänemark 100%
- Lohmann & Rauscher B.V., Almere / Niederlande 100%
- Lohmann & Rauscher AB, Lund / Schweden 100%
- Laboratoires Lohmann & Rauscher S.A.S., Remiremont / Frankreich 100%
diese ist beteiligt an:
- Richard Frères S.A.S., Saint-Genest-Lerpt / Frankreich 100%
- Lohmann & Rauscher s.a.r.l., Casablanca / Marokko 76%
- Lohmann & Rauscher Algérie s.a.r.l., Algerien, DZ *) 49%
- Lohmann & Rauscher Tunisie s.a.r.l., Tunis / Tunesien *) 100%
- Lohmann & Rauscher s.r.l., Sarmeola di Rubano (PD) / Italien 100%
- Rauscher & Co. Verbandstoff- und Wattefabriken GmbH & Co. KG, Wien / Österreich 100%
diese ist beteiligt an:
- RAU-BE Beteiligungen GmbH, Wien / Österreich 100%
diese ist beteiligt an:
- Speciality Fibres and Materials Ltd.,Coventry / Großbritannien 100%
- L&R Middle East DMCC, Dubai / Vereinigte Arabische Emirate 100%
- Lohmann & Rauscher AG, St. Gallen / Schweiz 100,0%
- Lohmann & Rauscher Pty Ltd, Mount Waverly / Australien 100%
- Lohmann & Rauscher Ltd, Auckland/ Neuseeland 100%
- L&R Ethiopia Manufacturing PLC, Addis Abeba/ETH ****) 50%
- TRD I 100%
diese ist beteiligt an:
- TRD II 100%
- Swisslastic AG, St. Gallen / Schweiz 100%
- L&R CAN INC., Mississauga, CA 100%
- Venosan (Dalian) Medical Stocking Co. Ltd., Calian / China 100%
- Venosan Brasil Ltda., Abreu e Lima / Brasilien 60%
- Lohmann & Rauscher Hungary Korlátolt Felelösségü Társaság/ Ungarn ***) 100%
- LRUS Medical Inc., Delaware / USA 100%
diese ist beteiligt an:
- L&R USA Inc., Milwaukee / USA **) 100%
- Weberei Schönau H. Bouda Gesellschaft mbH, Schönau an der Triesting / Österreich 100%
diese ist beteiligt an:
- Lohmann & Rauscher s.r.o., Slavkov / Tschechische Republik 100%
- Rauscher a. spol s.r.o., Nova Paka / Tschechische Republik 100%
- Lohmann & Rauscher s.r.o., Bratislava / Slowakei 100%
- "RAUSCHER" CONSUMER Products GmbH, Wien / Österreich 100%
- Lohmann & Rauscher Polska SP. Z O.O., Pabianice / Polen 100%
- Med Tech Acuña, S.A. de C.V.,Ciudad Acuña / Mexiko *) 100%
- Varitex N.V., Haarlem / Niederlande 100%
diese ist beteiligt an:
- Varitex s.r.o., Trebic / Tschechische Republik 100%
- Lohmann & Rauscher GmbH, Schönau an der Triesting / Österreich 100%
diese ist beteiligt an:
- L&R Medical UK Ltd., Burton-upon-Trent / Großbritannien 100%
- Lohmann & Rauscher d.o.o. Zagreb / Republik Kroatien 100%
- ACMIT , Wiener Neustadt / Österreich 24%
- Konzernunterstützungskassa der Dienstnehmer der Gesellschaften der RAU-Beteiligungen GmbH, Wien / Österreich 100%
- Lohmann & Rauscher Ltd. Hongkong / China 100%
diese ist beteiligt an:
- Lohmann & Rauscher Hubei Medical Products Co. Ltd., Xishui / China 100%
- Lohmann & Rauscher China Medical Products Co. Ltd., Shanghai / China 100%
gehalten von der Lohmann GmbH & Co. KG
- Lohmann Verwaltungs-GmbH, Neuwied (im Wege der Treuhandschaft)
diese ist beteiligt an
- LK Klebeband Systeme Verwaltungsgesellschaft mbH, Altendorf 100%
gehalten von der Lohmann Zweite Kapitalbeteiligungs- und Managementgesellschaft mbH, Neuwied
- Lohmann & Rauscher International Verwaltungs GmbH, Vaduz / Liechtenstein 50%
- Lohmann & Rauscher Verwaltungs GmbH, Neuwied 100%
- RAU-VER Verwaltungs GmbH, Wien / Österreich 100%

Die Schutzklausel nach § 313 Abs. 3 S. 1 HGB wurde für zwei Unternehmen in Anspruch genommen.

*) es liegt für 2021 noch kein Jahresabschluss vor

**) Enthalten in den Zahlen der Muttergesellschaft (Teilkonzern)

***) Im Berichtsjahr erstkonsolidiert

****) Neugründung in 2020 und es liegt kein Jahresabschluss vor

Konzernanlagengitter

Anschaffungs- Herstellungs- kosten 01.01.2021 Währungsdifferenzen Zugänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.526.838,92 85.898,53 1.122.552,72
2. Firmenwert 50.341.502,99 1.000.594,97 3.097.534,70
3. Geleistete Anzahlungen 2.788.432,25 1.228,50 1.894.221,08
91.656.774,16 1.087.722,00 6.114.308,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 133.772.684,16 3.192.358,19 4.067.652,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 203.351.703,16 3.822.040,58 4.505.233,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 67.240.155,14 824.568,91 3.893.902,38
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 31.968.864,45 277.044,07 9.239.182,05
436.333.406,91 8.116.011,75 21.705.970,78
III. Finanzanlagen
1. Übrige Beteiligungen 281.596,92 0,00 1.440.000,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 375.000,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 92.055,83 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 46.969,16 1.713,63 29.363,09
795.621,91 1.713,63 1.469.363,09
Summe 528.785.802,98 9.205.447,38 29.289.642,37
Abgänge Veränderung Konsolidierungskreis Umbuchungen 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 494.855,78 183.934,11 798.627,56 40.222.996,06
2. Firmenwert 0,00 0,00 0,00 54.439.632,66
3. Geleistete Anzahlungen 1.092,50 0,00 -676.940,74 4.005.848,59
495.948,28 183.934,11 121.686,82 98.668.477,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 393.826,61 26.819,10 9.308.655,49 149.974.342,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.628.851,92 70.898,04 16.676.321,85 226.797.345,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.814.210,33 463.246,52 2.767.533,55 72.375.196,17
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 481.034,96 83.502,59 -28.874.197,71 12.213.360,49
5.317.923,82 644.466,25 -121.686,82 461.360.245,05
III. Finanzanlagen
1. Übrige Beteiligungen 0,00 -4.960,64 0,00 1.716.636,28
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 -375.000,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.229,45 0,00 0,00 90.826,38
4. Sonstige Ausleihungen 18.584,00 0,00 0,00 59.461,88
19.813,45 -379.960,64 0,00 1.866.924,54
Summe 5.833.685,55 448.439,72 0,00 561.895.646,90
Abschreibungen 01.01.2021 Währungsdifferenzen Zugänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.049.768,87 308.845,46 2.808.364,88
2. Firmenwert 48.348.508,71 973.945,32 2.667.833,90
3. Geleistete Anzahlungen 18.191,59 0,00 0,00
77.416.469,17 1.282.790,78 5.476.198,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 69.287.497,16 1.339.514,43 3.922.271,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 164.580.014,26 3.059.911,77 9.246.644,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.336.963,34 475.134,01 4.588.801,48
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.400.000,00 0,00 0,00
286.604.474,76 4.874.560,21 17.757.717,16
III. Finanzanlagen
1. Übrige Beteiligungen 99.543,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 6.760,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 5.074,96 306,54 0,00
111.377,96 306,54 0,00
Summe 364.132.321,89 6.157.657,53 23.233.915,94
Abgänge Veränderung Konsolidierungskreis Umbuchungen 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 494.855,59 157.393,99 0,00 31.829.517,61
2. Firmenwert 0,00 0,00 0,00 51.990.287,93
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 18.191,59
494.855,59 157.393,99 0,00 83.837.997,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 361.652,97 4.465,10 -531.185,09 73.660.910,06
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.428.974,31 50.192,04 974.633,39 176.482.421,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.721.163,22 144.921,56 956.551,70 54.781.208,87
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 -1.400.000,00 0,00
4.511.790,50 199.578,70 0,00 304.924.540,33
III. Finanzanlagen
1. Übrige Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 99.543,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 6.760,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 5.381,50
0,00 0,00 0,00 111.684,50
Summe 5.006.646,09 356.972,69 0,00 388.874.221,96
Restbuchwerte 31.12.2021 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.393.478,45 9.477.070,05
2. Firmenwert 2.449.344,73 1.992.994,28
3. Geleistete Anzahlungen 3.987.657,00 2.770.240,66
14.830.480,18 14.240.304,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 76.313.432,87 64.485.187,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 50.314.924,06 38.771.688,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.593.987,30 15.903.191,80
4. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau 12.213.360,49 30.568.864,45
156.435.704,72 149.728.932,15
III. Finanzanlagen
1. Übrige Beteiligungen 1.617.093,28 182.053,92
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 375.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 84.066,38 85.295,83
4. Sonstige Ausleihungen 54.080,38 41.894,20
1.755.240,04 684.243,95
Summe 173.021.424,94 164.653.481,09